Über mehrere Wochen verteilten sich die Unterrichtsstunden der sogenannten Busschule für die Mädchen und Buben der Ersten und Zweiten Klassen an den Grundschulen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Amberg. Sie liefen, wie die Polizei in einer Pressemitteilung betont, "selbstverständlich unter Einhaltung der geforderten Abstands- und Hygienerichtlinien".
1.295 Schüler in 65 Klassen bekamen in dieser Zeit Besuch von den Verkehrserziehern der PI Amberg. Hauptkommissar Harald Heselmann, Oberkommissar Markus Neumeyer und Hauptmeisterin Saskia Ram-Höcherl starteten mit einem theoretischen Teil im Klassenzimmer. Schwerpunkt war hier die Erkennbarkeit insbesondere in der dunklen Jahreszeit. Die Leuchtwirkung der Reflektoren an den Schultaschen und von Warnwesten wurde demonstriert. Weiter wurde das richtige Verhalten auf dem Weg zur Schule oder Bushaltestelle besprochen.
Zum praktischen Unterricht rollte dann jeweils ein Bus an. Nach Übungen zum geordneten Ein- und Aussteigen folgte eine kurze Rundfahrt. Eine Vollbremsung bei geringer Geschwindigkeit ließ eine im Gang des Busses stehende Schultasche umfallen. Sie gab den Kindern einen Eindruck, was passieren kann, wenn ein Mensch ungesichert im Bus mitfährt und der Fahrer verkehrsbedingt plötzlich auf die Bremse treten muss. Wichtig war den Verkehrserziehern auch, vor den Gefahren des "toten Winkels" am Bus zu warnen. Außerdem appellierten sie, niemals vor oder hinter dem Schulbus die Fahrbahn zu überqueren - "auch nicht, wenn auf der anderen Straßenseite schon die Mama oder Oma wartet".
Anerkennung zollt die Polizei den Unternehmen, die ihre Fahrer und Busse für die Schulungen unentgeltlich abstellten. Im Einzelnen waren dies die Firmen Bruckner, Lindner (Allersburg), Herrmann (Hirschau), Hipfner (Kümmersbruck), Kraus (Wernberg), Feuerer (Emhof) und Bayer (Rieden).





















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