Amberg
20.03.2026 - 12:38 Uhr

Zur Finissage des Ariadne-Projekts zeigt das Ensemble "klangMANUfaktur" den "Ausweg"

Kunstinstallationen wie das Ariadne-Projekt von Hanna Regina Uber und Belle Shafir in der Stadtgalerie Amberg brauchen einen würdigen Abschluss. Daher gestaltet das Ensemble "klangMANUfaktur" zur Finissage eine Performance.

Das Ensemble "klangMANUfaktur" (hier Restart-Kongresshalle Nürnberg 2025) gestaltet die Finissage des Ariadne-Projekts in der Stadtgalerie Amberg. Bild: J. Seyerlein/exb
Das Ensemble "klangMANUfaktur" (hier Restart-Kongresshalle Nürnberg 2025) gestaltet die Finissage des Ariadne-Projekts in der Stadtgalerie Amberg.
  • Was: Ariadne-Projekt-Finissage mit Tanzperformance "Ausweg" von der "klangMANUfaktur"
  • Wann: Samstag, 11. April, um 18.30 Uhr
  • Wo: Stadtgalerie Alte Feuerwache in Amberg

Ariadne hat ihre Fäden gesponnen und in ihr Labyrinth gelockt. Zum Abschluss des gemeinsamen Projekts der Künstlerinnen Hanna Regina Uber und Belle Shafir zeigt das Ensemble "klangMANUfaktur" mit Manu Dorsch (Performance) und Alex Dorsch (Stahlcello) am Samstag, 11. April, um 18.30 Uhr in der Stadtgalerie Alte Feuerwache Amberg den „Ausweg“.

Die eigens für Ort und Installation entwickelte Performance zur Finissage des „Ariadne-Projekts“ bewegt sich laut Ankündigung von Bedrängnis und Verstrickung hin zu Besinnung und einem rettenden „Ausweg“. Der Freiraum der beiden Installationen wird von den archaischen Klängen des Stahlcellos erfüllt. Dieses avantgardistische Instrument, das mit dem herkömmlichen Violoncello wenig zu tun hat, wurde in Amerika erfunden. Das doppelsaitige Stahlcello, das Alex Dorsch selbst gebaut hat und das bereits bei der „Ariadne“-Vernissage für Furore sorgte, besteht aus einer schwebenden Stahlplatte mit zusätzlicher Horizontalsaite.

Die „Klangskulptur“ wird mit Bogen gestrichen oder mit unterschiedlichen Klöppeln angeschlagen. Das akustische Ergebnis changiert nach Dorsch' Beschreibung zwischen eigenwillig und vielschichtig und verwebt eine „sehr harmonie- und obertonreiche Präsenz und archaische Wucht“.

Der Eintritt ist frei.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.