Der Chor der Mittel- und Oberstufe der Willmannschule stimmte die Gäste auf den Abend ein. Mit von der Partie waren auch der Kinderchor sowie die Flöten- und Theatergruppe. Durchs Programm führte Organisator Josef Walch in Doppelfunktion: Er ist Förderrat und Vorsitzender des Elternbeirats.
Lobende Worte kamen von Bürgermeister Martin Preuß: "Eine Schule, die einen Förderkreis an der Seite hat, kann sich glücklich schätzen." Sein Dank galt dem Team um Förderkreisvorsitzenden Alfons Lindner, der zurückblickte: "Da die Stadt Amberg als Sachaufwandsträger nicht ausreichend Mittel für alle Bedürfnisse der Schule bereitstellen konnte, haben sich 1988 zur direkten Unterstützung der Schüler Eltern, Lehrer und Freunde der Willmannschule zusammengetan." Lindner bekleidet das Amt des Vorsitzenden seit 2008.
Mit dem Beitrag der 122 Mitglieder und Spenden werden laut Lindner 30 Prozent der Kosten für Bildungsfahrten, Ausflüge, Schwimmunterricht, ergotherapeutische Maßnahmen, Theater- und Museumsbesuche, Jugendherbergsaufenthalte sowie für Lern- und Hilfsmaterial bestritten. Alleine im vergangenen Jahr seien das rund 15 000 Euro gewesen.
Als einen markanten Einschnitt in der Schulgeschichte wertete Rektor Norbert Knauer die Fertigstellung des Erweiterungsbaus an der Raiffeisenstraße (1996) und den damit ermöglichten Umzug aller ausgelagerten Klassen. Knauer sagte auch, dass sich die Willmannschule in den vergangenen drei Jahrzehnten vom Förderzentrum zum Kompetenzzentrum entwickelt habe. Ohne den Förderkreis sei das nicht möglich gewesen: "Er war und ist immer eng in alle Veränderungsprozesse eingebunden, trägt diese wohlwollend mit und ist bei der Umsetzung immer sehr hilfreich, sowohl finanziell, personell als auch ideell. Die Schule konnte und kann sich immer auf ihren Förderkreis verlassen." Alfons Lindner, der Vorsitzende des Jubelvereins, habe sich auch in das Schulleben eingebracht - zum Beispiel als Nikolaus und Geschichtenvorleser.
Für das Gemeinschaftsprojekt "Schaf" mit der Dreifaltigkeitsschule habe Lindner sogar eine Geschichte geschrieben, die Anita Hillburger und Stefanie Wagner aufbereitet haben, um sie gestalten und zu einem Buch binden zu lassen. Ein Exemplar überreichte Knauer Lindner als Präsent. Nach dem Festakt ging es zum Stehempfang in die Schulaula.














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