14.06.2020 - 12:53 Uhr
AmbergOberpfalz

Ford Mustang so laut wie ein Rockkonzert

Die Lautstärke des Ford Mustang war mehr als satt: Mit 112 Dezibel so laut wie ein Rockkonzert. Der 21-Jährige, den die Polizei Freitagnacht in Amberg erwischte, hatte einfach die Endschalldämpfer abgeschnitten.

Um die Lautstärke in die Höhe zu treiben, schnitt ein 21-Jähriger kurzerhand die Endschalldämpfer seines Ford Mustang ab. Das satte Soundgefühl endete Freitagnacht mit der Stilllegung des Fahrzeugs durch die Polizei.
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Freitagnacht gegen 23.30 Uhr: Der Polizei in Amberg wurden massive Lärmbelästigungen, die aus Richtung der B 85 und der B 299 kommen, gemeldet. Die Beamten machten sich auf die Suche - und wurden schnell fündig. Sie trafen auf einen 21-jährigen Amerikaner, der mit seinem Ford Mustang unterwegs war und ausgiebig dessen Leistung testete. Als die Polizei ihn kontrollieren wollte, versuchte der junge Mann, sich dieser Maßnahme zunächst zu entziehen. Doch die satte Lautstärke seines Fahrzeugs machte ihm einen Strich durch die Rechnung: Die Streife konnte ihn nämlich schnell lokalisieren - und kontrollieren.

Die Beamten stellten bei der Überprüfung fest, dass die Auspuffanlage des Ford Mustang manipuliert war. Der Fahrer hatte laut Pressebericht der Polizei einfach die Endschalldämpfer abgeschnitten - mit dem Ziel, die höchstmögliche Lautstärke zu erreichen: 112 Dezibel im Standgeräusch, was nach Angaben der Polizei vergleichbar mit der Lautstärke eines Rockkonzertes ist. Freitagnacht war dann für den 21-Jährigen Schluss mit dem Fahrspaß: Die polizeiliche Kontrolle endete mit der Stilllegung des Fahrzeugs. Die Ordnungshüter erwischten Freitagnacht einen weiteren Autofahrer, der am Geräuschverhalten seines Honda manipuliert hatte. Bei der Kontrolle gegen 23.15 Uhr stellte sich heraus, dass ein unzulässiger Sportluftfilter die Lautstärke erhöht hatte. Auch dies führte zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Zudem waren an der Windschutzscheibe hell leuchtende Kontrollinstrumente verbaut - von der Straße konnte der Honda-Fahrer wenig sehen. Der Mann zeigte sich laut Polizei einsichtig und baute die Instrumente aus. Das allerdings bewahrte ihn nicht vor einer Bußgeld-Anzeige.

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