Fritz Kussinger freute sich über viele Gratulanten zu seinem 90. Geburtstag. Am kommenden Wochenende steht dabei eine größere Familienfeier am Erlhof in Erlheim an. Namens des Oberbürgermeisters und seiner Stadtratskollegen gratulierte Bürgermeister Franz Badura und überreichte einige Euro Amberger Stadtgeld an den noch sehr agilen Jubilar.
Lehre zum Bergmann
Zur Welt kam Fritz Kussinger am 9. März 1936 in Furth im Wald. Er hatte vier Geschwister und ging an seinem Geburtsort auch zur Schule. Der Vater war Bergmann und so lernte Fritz Kussinger im Ruhrgebiet ebenfalls Bergmann, arbeitete ab 1955 im erlernten Beruf in der Luitpoldhütte in Amberg. Als 23-Jähriger ahnte er wohl, dass es mit dem Eisenerzabbau in Amberg zu Ende gehen würde. Denn als er eine Stellenausschreibung in der Amberger Zeitung las, mit der die Oberfinanzdirektion Nürnberg Mitarbeiter für den nichttechnischen mittleren Dient suchte, bewarb sich Fitz Kussinger und schloss erfolgreich seine Ausbildung ab. Anschließend wurde er an verschiedene Zolldienststellen in Oberfranken und der Oberpfalz versetzt. 1997 ging er als Zollbetriebsinspektor in Pension.
Gnadenhochzeit steht bevor
Bereits 1957 hatte Fritz Kussinger in Amberg die Glasschleiferin Helga geheiratet. Ein Sohn kam zur Welt, im Laufe der Jahre zwei Enkel und ein Urenkel. Die Eheleute Kussinger wanderten gerne, gönnten sich Familienurlaube in Italien und den Alpenländern. Sportlich aktiv war Fritz Kussinger als Faustballer, aber er ging auch gerne Schwimmen. Holz für den Kachelofen holte sich der Jubilar aus Waldbereichen, die ihm das Forstamt zuwies.
Bedingt durch die unterschiedlichen dienstlichen Standorte musste die Familie mehrfach umziehen. Aber seit 38 Jahren wohnen sie im Elternhaus der Gattin am Eisberg. Nächstes Jahr hoffen Helga und Fritz Kussinger ihre Gnadenhochzeit feiern zu können.













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