Ab 1795 wurden in Amberg die ersten Steingutwaren hergestellt. Es handelte sich zugleich um die frühesten Geschirre aus Steingut in der Oberpfalz, teilt das Stadtmuseum mit. Die größte Blüte hatte die Produktion in den Jahren 1850 bis 1880. Es entstand eine breite Palette verschiedener Formen und Dekore für die häusliche Tafel. Die zunehmende Konkurrenz durch Porzellan und Email am Anfang des 20. Jahrhunderts führte jedoch zur Schließung der Steingutfabrik 1911.
Der Erfolgsgeschichte des Steinguts als frühes Massenerzeugnis, den verschiedenen Dekoren sowie der Herstellung widmet sich in seiner Führung durch den Dauerausstellungsbereich „Amberger Steingutwaren“ am Sonntag, 15. Februar, um 14.30 Uhr der langjährige Steingutsammler und versierte -kenner Klaus Haußmann. Wegen der historischen Bausubstanz ist der Bereich nicht barrierefrei zugänglich, heißt es in der Mitteilung.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und somit eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Die Führung dauert rund 60 Minuten. Tickets können auf der Website des Stadtmuseums erworben werden. Der Preis für die Führung beträgt 9 Euro inklusive Museumseintritt. Buchung und weitere Informationen unter der Telefonnummer 09621/101284.













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