19.07.2018 - 14:53 Uhr
AmbergOberpfalz

Für die optimale Ausbildung vereint

Das Berufliche Schulzentrum und die Hochschule unterzeichnen einen Kooperationsvertrag. Es entsteht eine "Allianz der Macher".

Der Kooperations-Vertrag ist unterzeichnet, nun blicken sie gespannt in die gemeinsame Zukunft (von links): Wolfgang Reif (HWK), Sabine Märtin (OTH), Andrea Klug (Präsidentin OTH), Armin Wolfram (OTH), Martin Wurdack (BSZ Amberg), Martin Preuß (Stadt Amberg), Walter Schütz (Regierung der Oberpfalz), Helmut Nierlein (BSZ Amberg) und Ralf Kohl (IHK).
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

(anv) Die Ostbayerische-Technische-Hochschule (OTH) und das Berufliche Schulzentrum Amberg (BSZ) sind jetzt nicht mehr nur Nachbarn, sondern auch Partner. Als eine "Allianz der Macher" bezeichnete Bürgermeister Martin Preuß diese Konstellation. "Es ist wieder etwas vorwärts gegangen", lobte der CSU-Politiker als Vertreter der Stadt.

Damit meinte er die Verbindung aus IHK (Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim), HWK (Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz), OTH und BSZ. Zusammen haben deren Vertreter neue duale Studiengänge ausgearbeitet. In nur zwei Stunden waren sich die Beteiligten einig, wo welcher Studiengang in der Oberpfalz angeboten werden soll. Die Initiative, aus der die Kooperation beider Institutionen entstand, Oberpfalz dual, geht von der Regierung der Oberpfalz aus.

Dass das Verbund-Studium Mechatroniker in Amberg gut aufgehoben wäre, lag für Walter Schütz (Regierung der Oberpfalz) auf der Hand. "Die jungen Leute zieht es nach dem Abitur in die Ballungszentren wie Nürnberg, Erlangen oder München. Meistens kommen sie dann auch nicht mehr zurück. Dem wollen wir entgegenwirken", sagte Schütz. Stattdessen sollen sie in der Region studieren, dort ansässig werden und auch beruflich Fuß fassen. "Dass wir das gemeinsam tun, zeichnet uns aus", ergänzte OTH-Präsidentin Andrea Klug. Handwerk, Industrie und Hochschule zusammenzubringen, sei ein wichtiger Meilenstein.

Für Ralf Kohl von der IHK wird eine neue Ära des dualen Studierens eingeleitet.Wolfgang Reif von der HWK ergänzte bei dem Treffen, dass das nicht nur jeweils gute Werbung für die Einrichtungen und die Stadt sei, sondern jungen und leistungsfähige Leute gute Karriere-Chancen erhieltem. Die praktische Ausbildung in Verbindung mit einem Hochschul-Studium sorgte für eine optimale Berufsausbildung "ohne Leerlauf".


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