12.07.2019 - 16:34 Uhr
AmbergOberpfalz

Grammer AG Hauptversammlung: 75 Cent Dividende pro Aktie

Bei der jährlichen Hauptversammlung haben die Grammer-Aktionäre die Ausschüttung einer Dividende von 75 Cent pro Aktie beschlossen. Der Grammer-Chef Manfred Pretscher erklärt die Entscheidung.

Vor dem Grammer-Werk in Haselmühl wehen die Fahnen.
von Wolfgang Ruppert Kontakt Profil

Die Ausschüttung einer Dividende von 75 Cent pro Aktie haben die Aktionäre der Grammer AG bei der diesjährigen Hauptversammlung mit großer Mehrheit beschlossen. In einer Pressemitteilung von Freitag wird Manfred Pretscher, Vorstandsvorsitzender von Grammer, wie folgt zitiert: "Mit der Auszahlung der Dividende tragen wir aber der guten Aufstellung des Konzerns Rechnung und lassen die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens partizipieren."

Während der Hauptversammlung sei zudem der Vorstand und der Aufsichtsrat für die Arbeit im Geschäftsjahr 2018 entlastet worden. Als Abschlussprüfer für das Jahr 2019 fungiert erneut die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Nürnberg. In der Pressemitteilung steht: "Die Abstimmung über ein neu genehmigtes Kapital mit der Möglichkeit zum teilweisen Ausschluss der Bezugsrechte wurde von der Hauptversammlung auf eine künftige Hauptversammlung vertagt."

Mit dieser Entscheidung seien die Aktionäre der Bitte des Mehrheitsaktionärs nachgegangen. Dieser sei derzeit aufgrund seiner Weitergabe seines Grammer-Aktienbesitzes an die Ningbo Jifeng Auto Parts Co., Ltd. auf die Genehmigungen chinesischer Aufsichtsbehörden angewiesen. Solche seien "auf Basis der aktuellen Aktienzahl und der gegenwärtigen Kapitalstruktur von Grammer" bereits beantragt worden. Diesbezüglich teilte der Konzern mit, dass ein Beschluss über die Schaffung eines genehmigten Kapitals das derzeit laufende Genehmigungsverfahren unterbrechen könnte. Das sei mit Aufwand verbunden und im mit Interesse von Grammer.

Pretscher zusammenfassend: "Das Geschäftsjahr 2018 und auch der bisherige Jahresverlauf 2019 sind für die gesamte Automobilindustrie von großen branchenbedingten und gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen geprägt gewesen." Das Unternehmen habe sich in einem solch schwierigen Marktumfeld behaupten können, spüre aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen. "So fiel unser organisches Wachstum 2018 im Automotivebereich etwas geringer aus als im Vorjahr."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.