Ein bewegtes Berufsleben hat Heinrich Hegner hinter sich: zuerst Möbeltischler, dann Metzger, schließlich wieder in der Möbel-Branche als Einrichtungsberater tätig. Vergangenen Sonntag feierte er seinen 90. Geburtstag.
Der Jubilar kam am 21. Juni 1936 in Zeulenroda/Thüringen zur Welt, ging dort auch zur Schule und erlernte schließlich den Beruf eines Möbeltischlers. 1953 ließ ihn die DDR ausreisen und er zog nach Amberg, wo seine Eltern drei Metzgerei-Filialen betrieben. Heinrich Hegner lernte Metzger, leitete eine der elterlichen Filialen. 1961 heiratete Hegner die kaufmännische Angestellte Ingeborg, die in einen der größeren Bekleidungshäusern in Amberg beschäftigt war. Drei Kinder kamen zur Welt, im Laufe der Jahre fünf Enkelkinder und schließlich auch noch zwei Urenkelkinder.
Als die Metzgerei-Filialen der Eltern schlossen, wechselte Heinrich Hegner zurück in seinen ursprünglichen Beruf des Tischlers und arbeitete als Einrichtungsberater bei Möbel-Krügel in Stein bei Nürnberg, bis er im Jahr 2002 in Rente ging. Die Eheleute Hegner machten gerne in den Mittelmeeranrainerstatten Urlaub, waren auch dreimal in den Vereinigten Staaten, wo eine ihrer Töchter lebt. Talent als Maler hat der Jubilar, denn zahlreiche bunte Bilder hängen in seiner Wohnung, wo er eigenständig lebt, aber von guten Freunden regelmäßig unterstützt wird. Dritter Bürgermeister Tuncer Ayten gratulierte im Namen des Oberbürgermeisters und seiner Stadtratskollegen und überreichte einige Euro Amberger Stadtgeld.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.