22.11.2019 - 15:25 Uhr
AmbergOberpfalz

IG Unser Berg sammelt in Amberg 3182 Unterschriften

3182 - so viele Unterschriften hat die IG Unser Berg eigenen Angaben zufolge bisher für ihr Bürgerbegehren gesammelt. Die IG stellt sich gegen die von Michael Fellner eingereichten Sanierungs- und Erweiterungspläne für die Bergwirtschaft.

Die Initiatoren von der IG Unser Berg freuen sich über 3182 gesammelte Unterschriften. Sie wollen aber weitermachen.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

"Damit ein Bürgerentscheid stattfinden kann, genügen circa 2400 Stimmen", schreibt die IG in einer nicht namentlich unterzeichneten Presseerklärung. Und weiter: "Hierbei - und das ist uns wichtig zu betonen - stimmen die Bürger Ambergs für eine Sanierung der Bergwirtschaft, aber gegen einen Hotelanbau." Auch wenn die IG Unser Berg damit eigenen Angaben zu Folge die für einen Bürgerentscheid erforderliche Anzahl an Unterschriften beieinander hat, wird sie diese noch nicht bei der Stadt Amberg einreichen. "Wir machen weiter", so heißt es in dem Schreiben. "Außerdem beobachten wir die nächsten Monate interessiert, wie sich die Stadt Amberg und die Parteien zu dieser Sachlage weiterhin positionieren", macht die Interessengemeinschaft deutlich, dass sie sich damit auch in den schon laufenden Kommunalwahlkampf einmischen wird. Zudem gebe es zu den Plänen von Investor Michael Fellner eine Alternative. Die Brauerei Bischofshof, der bisherige Hauptpächter der Wirtschaft, stehe nach wie vor als potenzieller Investor bereit.

Amberg

Fälschlicherweise behauptet die IG in ihrem Schreiben, die Kirchenstiftung von St. Martin sei entscheidend für den Umbau, obwohl es seit 1. Juli bekanntermaßen wieder eine Kirchenstiftung für den Berg gibt, die für alle Umbaupläne dort verantwortlich zeichnet. Darüber hinaus wiederholt die Interessengemeinschaft bekannte Positionen: "Immer noch sind viele Fragen unbeantwortet (wie z.B. die geplante Breite/Höhe/Tiefe des Hotelanbaus: Kann ein Hotel überhaupt in den Berg geschoben werden oder muss dieser massiv abgegraben werden?"

Sie stehe mit ihrem Bürgerbegehren ausdrücklich nicht gegen eine generelle Sanierung der Bergwirtschaft sondern nur gegen den geplanten Hotelanbau, schreibt die IG weiter.

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