14.09.2021 - 14:42 Uhr
AmbergOberpfalz

Josef Späth war 60 Jahre Mesner in St. Martin Amberg

60 Jahre lang war Josef Späth Mesner der Pfarrei St. Martin Amberg. Jetzt hat Stadtpfarrer Thomas Helm den Experten mit großem Wissen rund um die Basiklika in den Ruhestand verabschiedet.

60 Jahe tat Josef Späth (rechts) seinen Dienst als hauptamtlicher Mesnener und Aushilfsmesner in St. Martin. Stadtpfarrer Thomas verabschiedete ihn jetzt aus dieser Tätigkeit.
von Adele SchützProfil

Stadtpfarrer Thomas Helm nannte Josef Späth ein "Urgestein von St. Martin": 60 Jahre war Späth Mesner in St. Martin. Am 1. Mai 1962 hatte er seinen Dienst angetreten und mit Erreichen seines Rentenalters, am 31. Juli 1998, beendet. Doch lange habe er es als Rentner nicht zu Hause ausgehalten, informierte Stadtpfarrer Helm. So habe Späth bereits nach einem Jahr Rentnerdasein nachgefragt, ob er sich nicht als Aushilfsmesner in der Pfarrei wieder nützlich machen könne. Damit stieß er auf offene Ohren: Von 1. September 1999 bis 31. August dieses Jahres war Späth als Aushilfsmesner in der Pfarrei tätigt.

„Auf eigenen Wunsch beendet Josef Späth seine Aushilfstätigkeit als Mesner in St. Martin nun nach knapp 60 Jahren“, betonte Pfarrer Helm im Abschiedsgottesdienst. Er erinnert daran, dass der scheidende Mesner in seiner langen Tätigkeit vier Stadtpfarrer von St. Martin begleitet habe – angefangen von Prälat Gotthard Dimpfl über Albert Fuchs und Monsignore Franz Meiler bis Thomas Helm. Letzterer dankte für die treuen Dienste und ließ nicht unerwähnt, dass von Späths enormem Wissen rund um die Basilika alle profitiert hätten.

Die Orgel der Basilika St. Martin

Amberg

 

 

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