Zivile Beamte der Fahndungskontrollgruppe, die zur Verkehrspolizei (VPI) Amberg gehört, absolvierten am Montagnachmittag gerade ihren Dienstsport im Amberger Hockermühlbad, als ihnen eine Gruppe von fünf Buben auffiel: Die Jugendlichen liefen auf der Liegewiese des Freibads mit einer Waffe herum. Eine Softairpistole, wie die Beamten inzwischen wissen. Diese habe aber ihrer Form nach und auch in ihrem gesamten Erscheinungsbild wie eine echte Feuerwaffe ausgesehen.
Die fünf Jungs waren in einem Radius von etwa 20 Metern mit der Pistole unterwegs, reichten sie beim Herumlaufen untereinander weiter, luden sie dabei immer wieder durch, indem sie den Verschluss zurückzogen und betätigten dann den Abzug. Daraufhin schritten die Zivilpolizisten ein – "da sich das Freibad immer mehr füllte und die Buben im Alter zwischen 12 und 16 Jahren auch noch damit begannen, auf andere Jugendliche/Kinder zu zielen".
Die Beamten sprachen die Jugendlichen an, nahmen ihre Personalien auf und stellten die Softairpistole sicher. Auch die Erziehungsberechtigten der Revolverhelden wurden informiert. "Verletzt wurde im Freibad durch dieses absurde Spielchen zum Glück niemand", merkt die VPI in ihrem Bericht an. Die fünf Waffenträger erwarte nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz.













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