Amberg
26.09.2022 - 18:21 Uhr
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Kommentar: Von so einem Projekt kann die Stadt nur profitieren

Redakteur Wolfang Ruppert ist beeindruckt von der Halle, die er Verein Kulturfabrik Amberg aus dem Boden gestampft hat. Er findet, die Stadt Amberg sollte den Mitgliedern ein offenes Ohr schenken.

Kommentar von Wolfgang Ruppert
Skaterhalle am Lenbachweg Bild: Wolfgang Steinbacher
Skaterhalle am Lenbachweg

Da ist er nun. Ein Verein, der aus jungen Ambergern besteht und es sich zum Ziel gesetzt hat, mehr Kultur- und Freizeitmöglichkeiten nach Amberg zu bringen. Dass es den Mitgliedern rund um Vorstand Josh Eichermüller ernst ist, dürften sie bewiesen haben. Einfach nur, weil sie zeigen wollten, dass sie es können, hat die kleine Gruppe ihr gesamtes handwerkliches Geschick und ihre eigenen finanziellen Mittel aufgebracht, um eine Skatehalle zu bauen. Eine Skatehalle, die absolut einzigartig in Amberg und Umgebung ist. Hier schlummert das große Potenzial, Ambergs Attraktivität für jüngere Menschen noch einmal enorm zu steigern.

Selbstverständlich gibt es Auflagen, die eingehalten werden müssen, damit ein Kulturzentrum für die Öffentlichkeit die Türen aufschließen kann. Diese Regeln gelten auch für die Kulturfabrik Amberg. Allerdings ist auch richtig, dass die Mitglieder nicht von der Stadt fordern, dass diese ihnen ihre Wünsche in die Tat umsetzt. Sie bitten lediglich um Unterstützung und Gehör.

Gerade im Rathaus sollte man dieses Anliegen nicht vorschnell vom Tisch fegen, auch wenn es kompliziert wird. Ein Amberg, in dem junge Erwachsene gerne leben wollen, kommt nicht nur dem Verein zugute.

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Amberg26.09.2022
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