16.09.2018 - 10:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Kosten steigen noch einmal

Noch einmal um rund acht Prozent steigt der Aufwand für die Städtische Wirtschaftsschule Friedrich Arnold.

Derzeit wird die Wirtschaftsschule in Amberg saniert. Die Kosten dafür steigen wohl auf rund 12,9 Millionen Euro.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Die Kosten für die Sanierung der Städtischen Wirtschaftsschule inklusive Bau der vorgeschalteten Tiefgarage samt Abfahrt halten sich nicht an den ursprünglich vorgegebenen Rahmen. Waren 2014 knapp elf Millionen Euro für die sehr aufwendige Maßnahme eingeplant - abzüglich der öffentlichen Förderung von rund 3,5 Millionen Euro, kam Anfang 2018 noch eine gute Million Euro für den Einbau einer modernen Lüftungsanlage hinzu. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag erhöhten die Stadträte diese Summe noch einmal um gut eine Million Euro oder acht Prozent. Damit laufen die Kostenberechnungen künftig auf der Basis von rund 12,9 Millionen Euro, wenn der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung zustimmt.

Große Diskussionen gab es über diese Kostensteigerung von rund acht Prozent am Donnerstag nicht. Wie Baureferent Markus Kühne erläuterte, hat man die Maßnahme in die externen Hände eines Architekturbüros gegeben. Zur Kostensteigerung habe unter anderem der Abbruch des Rückgebäudes Bahnhofstraße 9 mit rund 300 000 Euro beigetragen, die der Stadtrat beschlossen habe. Zusätzlich traten laut Kühne noch diverse Schäden auf, die vorher so nicht absehbar gewesen sind.

So werden beispielsweise im Gebälk der Schule rund 100 000 Euro mehr benötigt. Aber auch der poröse Sandstein der Fassade und der vorübergehende Umbau der neuen Mensa in Unterrichtsräume, um eine Totalauslagerung der Schule vermeiden zu können, schlägt laut Kühne ins Kontor. Und tatsächlich seien seit dem Sanierungsbeschluss von 2014 bereits vier Jahre ins Land gezogen. Allein für die zwischenzeitlich aufgetretenen Preissteigerungen im Bausektor brauchen die Planer schon mehr als 300 000 Euro zusätzlich. Damit erhöht sich die Gesamtsumme auf 12 920 000 Euro.

 

 

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