23.07.2020 - 08:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Kunst-Symposium im alten Parkhaus

Auffahrt oder Stagnation? Gewinn oder Wiederholung? Mit "LEVEL 2020" übertreffen 14 Künstler nicht nur die kreative Umsetzung des Themas, sondern läuten ein neues Zeitalter ein. Ein Kunst-Symposium im Parkhaus.

Hanna Regina Uber (links) und Michaela Peter haben ihren Parkschein gelöst. „LEVEL 2020“, das 8. Kunst-Symposium kann beginnen.
von Dagmar WilliamsonProfil

"Es ist schon ein abgefahrenes Jahr", sagt Hanna Regina Uber. Abgefahren im zweideutigen Sinn des Wortes. Nicht nur ein gefürchtetes Virus durchkreuzte menschliche Pläne - es gab Buschbrände in Australien, Großbritannien verabschiedete sich aus der EU, Killer-Hornissen waren im Anflug, Ostafrika und Südostasien wurden von Heuschrecken geplagt, die Olympischen Spiele wurden verschoben, sogar die Planeten spielen noch immer verrückt und weltweit protestieren Menschen aus unterschiedlichen Gründen, um nur wenige Ereignisse zu nennen.

Dass ein Parkhaus für ein Symposium perfekt wäre, darüber waren sich die Organisatorinnen Michaela Peter, Marion Mack und Hanna Regina Uber schnell einig. Auf etwa 1000 Quadratmetern überdachter Fläche können so einige Ideen über die Vorstellung hinaus umgesetzt werden. Beim Vorbeifahren am Marien-Parkdeck dachte sich Michaela Peter: "Cooler Platz." Und so verhalf Stadt-Gebäudeverwalter Erwin Besold den Künstlerinnen zur Nutzung. Alle Beteiligten bedanken sich für die dauerhafte Unterstützung und Förderung des Programms durch die Stadt sowie durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

"LEVEL 2020" stellt nicht nur die bildhaften Ebenen der Entwicklungsstufen dar. Wie in einem Videospiel wollen 14 Kunstschaffende aus Amberg und Umgebung erörtern, was noch passieren muss und wie die Menschheit reagieren kann, um das nächste Level zu erreichen. Marion Mack wird digital zugeschaltet. Malerei, Musik, Fotografie und Film kommen zum Einsatz. Erika Wakayama wagt sich an ein soziales Experiment mit Außenstehenden, eine sogenannte Soziale Plastik nach Joseph Heinrich Beuys. Besucher dürfen auf besondere Installationen und Performances gespannt sein. Von Montag, 27. Juli, bis Sonntag, 2. August, können Neugierige die Entwicklung der Werke täglich von 16 bis 18 Uhr verfolgen. Die fertigen Arbeiten werden im Rahmen eines Kunst-Parcours am Samstag, 1. August, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 2. August, von 10 bis 14 Uhr vorgestellt.Weitere Informationen unter amberger-kunstsymposium.de

Alles über das Kunst-Symposium 2019

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