03.03.2019 - 12:36 Uhr
AmbergOberpfalz

Die Kunst des Überzeugens

Eine Oberpfälzer Redewendung besagt, "Mit dem Reden macht man's aus". Das gibt es auch als Schülerwettbewerb für Gymnasien. Diese Disziplin scheint Amberger Schülern sehr wohl zu liegen.

Eine Szene aus der Vorrunde, als es hieß „Jugend debattiert" im Max-Reger-Gymnasium.
von Externer BeitragProfil

Spannende Themen und hitzige Debatten. Das bundesweit größte Projekt zur sprachlich-politischen Bildung, "Jugend debattiert", prägt seit mehreren Jahren in den Wintermonaten das Schulleben der staatlichen Gymnasien in Amberg, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit den Klassenwettbewerben im Dezember starteten die Jugendlichen in die aktuelle Debattiersaison. Einige argumentierten sich bis zum Landesentscheid.

Über mehrere Wochen trainierten die Schüler, gezielt zu argumentieren, frei zu sprechen und sich in ihrem Auftreten zu präsentieren. Anschließend bestimmten die einzelnen Klassen jeweils ihre Vertreter, die dann im Schulwettbewerb in zwei Altersklassen (Jahrgangsstufe 8/9 sowie Jahrgangsstufe 10-12) konkurrierten. Die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich als Schulsieger für die nächste Wettbewerbsebene.

24 Konkurrenten

So weit die Modalitäten. Dann war es schließlich so weit. Die Amberger Schüler konnten nun in Lauf ihre Debattierkünste unter Beweis stellen. Dort fand der Regionalentscheid des Verbundes Oberpfalz Nord/Mittelfranken-Ost am Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium statt. 24 Teilnehmer aus acht Gymnasien dieser Region trafen aufeinander, um die Besten auszudebattieren. Die Freude mitgereister Fans war riesig, als sich herauskristallisierte, dass sowohl in der Sekundarstufe 1 als auch in der Sekundarstufe 2 Amberger Gymnasiasten ins Finale einzogen.

Themen vorgegeben

Dora Kezer (Gregor-Mendel-Gymnasium, GMG, Sekundarstufe 1) musste sich gegen eine gesetzliche Regelung eines Anrechts auf Reparatur von Elektrogeräten aussprechen. Ihre offene Art sowie ihr rhetorisches Geschick imponierten der Jury und Dora wurde mit dem zweiten Platz belohnt. Somit hat sie sich die Teilnahme am Landesentscheid in München gesichert, der am Montag, 8. April, ausgetragen wird. Miriam Witt (GMG) und Michael Matz (Max-Reger-Gymnasium, MRG) setzen sich in der Ausscheidung der Sekundarstufe 2 äußerst überzeugend für eine anonymisierte Durchführung von Auswahlverfahren bis zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ein und begeisterten die Juroren mit ihrem Fachwissen sowie ihrer Wortgewandtheit. Das Ergebnis war ein erster Platz für Michael Matz, auf Platz zwei folgt ihm Miriam Witt. Damit qualifizierten sich auch diese beiden Amberger Gymnasiasten für den Landesentscheid in München.

Darüber hinaus wurden weitere respektable Ergebnisse in Lauf erdiskutiert. Katharina Wenkmann (MRG) landete in der Runde der Sekundarstufe auf Platz drei, und Anna Schönberger (Erasmus-Gymnasium) brachte Platz vier mit nach Hause.

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