12.06.2018 - 11:13 Uhr
AmbergOberpfalz

Kunstwerk gegen das Ärgern

Der Amberger Künstler Marcus Trepesch hat ein Mensch-ärgere-Dich-nicht-Kunstwerk gemalt. Aber nicht irgendeines. In seiner Variante kann man in der Fußgängerzone "geschmissen" werden.

Bürgermeisterin Brigitte Netta und Künstler Marcus Trepesch mit dem Mensch-ärgere-Dich-nicht-Kunstwerk.

Amberg ist das Zentrum des Nicht-Ärgerns - das hat die Stadt schon im Sommer vergangenen Jahres bewiesen, als sich am Marktplatz fast 1700 Menschen versammelten, um gemeinsam Mensch-ärgere-Dich-nicht zu spielen. Damit hat Amberg einen Weltrekord aufgestellt und dem Erfinder des weltberühmten Brettspiels, Josef Friedrich Schmidt(1871 bis 1948), ein Denkmal gesetzt. Schmidt wurde ja in Amberg geboren, sein Elternhaus steht am Malteserplatz.

Am Samstag, 16. Juni, folgt nun der nächste Weltrekordversuch - diesmal geht es um das größte Spielfeld, das jemals genutzt wurde. Die 3700 Quadratmeter große Grünfläche im Inneren des OTH-Campus steht ab 13 Uhr dafür zur Verfügung. Auch Bürgermeisterin Brigitte Netta wird vor Ort sein und für alle Fans des Spiele-Klassikers etwas besonderes dabei haben: Ein bespielbares Amberger Mensch-ärgere-Dich-nicht-Kunstwerk von Grafiker und Maler Marcus Trepesch. "Das Original habe ich gekauft und es hängt im Kinderhaus Sie-Kids", erzählt Netta. Die Bürgermeisterin hat das Kunstwerk in einer limitierten Auflage auf Leinwand nachdrucken lassen, so dass sich auch andere daran erfreuen können. Für 60 Euro werden die 50 mal 50 Zentimeter großen Kopien am Samstag beim Weltrekordversuch an der OTH zum Kauf angeboten.

Trepeschs Werk zeigt Amberg aus der Vogelperspektive - natürlich im unverkennbaren Pop-Art-Stil des Künstlers. Wer genau hinschaut erkennt die Spielfelder, die sich entlang der Vils und entlang der Fußgängerzone durch Ambergs Altstadt ziehen.

Alle Infos zum Weltrekordversuch an der OTH

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