Amberg
06.02.2023 - 15:16 Uhr

Landkreis sucht weiter Unterkünfte für Flüchtlinge

Mit dem Ukraine-Krieg kamen auch viele Flüchtlinge nach Amberg-Sulzbach. Der Landkreis sucht weiterhin nach Unterkünften. Bild: Wolfgang Steinbacher
Mit dem Ukraine-Krieg kamen auch viele Flüchtlinge nach Amberg-Sulzbach. Der Landkreis sucht weiterhin nach Unterkünften.

Das Landratsamt macht sich erneut auf die Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge beispielsweise aus Syrien, Afghanistan oder dem Iran. Dabei hofft die Behörde erneut auf die Unterstützung der Bevölkerung und bittet, geeignete Unterkünfte aber auch freie Grundstücke und Gewerbeflächen anzubieten.

Vertragspartner für Immobilienbesitzer, die Wohnraum zur Verfügung stellen möchten, ist der Freistaat Bayern, so dass die Mietkosten zuverlässig bei den Vermietern eingehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Als Wohnunterkünfte können sowohl klassische Wohnungen als auch ganze Wohnkomplexe und Pensionen oder Ferienwohnung angeboten werden.

Darüber hinaus ist der Landkreis auf der Suche nach voll erschlossenen Grundstücken für die Errichtung von Asylunterkünften in Modulbauweise/Container. Die Grundstücke sollten mindestens 2000 Quadramter groß sein und dem Landkreis für mehrere Jahre zur Verfügung gestellt werden können.

Auch nicht erschlossene Grundstücke kommen laut Landratsamt Amberg-Sulzbach infrage. Hier sollte die Grundstücksgröße laut Behördenangaben allerdings mindestens 3000 Quadratmeter betragen. Auch hier ist eine Nutzung über mehrere Jahre angedacht.

Auch Gewerbeflächen können für die Unterbringung von „klassischen“ Flüchtlingen und Asylbewerbern genutzt werden. Die Hallen sollten im Idealfall isoliert und beheizt sein.

Egal ob Wohnung, Pension, Grundstück oder Gewerbefläche, fußläufig sollten laut Pressemitteilung Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte sowie Busverbindungen vorhanden sind. Wer entsprechende Grundstücke, Wohnungen, Apartments oder Einfamilienhäuser für Flüchtlinge oder Asylbewerber anbieten möchte, kann sich per E-Mail an sozialamt[at]amberg-sulzbach[dot]de oder telefonisch unter 09621/39-534 an Georg Jobst, den Leiter des Sozialamtes, wenden.

 
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