Die Jubelpaare waren zu einer Messe und einem sich anschließenden Treffen im Pfarrsaal eingeladen. Dekan Markus Brunner sagte: "Nachdem Sie sich vor 25, 40, 50, 60, 65 und 70 Jahren mit dem großen Vermählungsspruch beim Sakrament der Ehe ewige Treue geschworen haben, können Sie mit Dankbarkeit auf die guten Tage zurückschauen. Aber noch mehr auch auf die schweren Tage, in denen sich die Zusage der Gnade durch Jesus Christus bei der Hochzeit erwiesen hat."
In seiner Predigt ging Brunner auf das Erfolgsrezept für das Gelingen einer Ehe ein und fasste dies in drei Worten zusammen: "Danke! Bitte! Verzeihung!" Der Geistliche riet zwar von übertriebener Dankbarkeit gegenüber dem Partner ab und empfahl eine ehrliche Dankbarkeit aus Wertschätzung: "Das Wort Verzeihung geht tiefer als das des Dankes." Es sei eine Herausforderung, immer wieder auf den anderen zuzugehen und ihn mit seinen Ecken und Kanten anzunehmen. Die erwähnten drei Worte seien das Erfolgsrezept für eine gelungene Ehe. Brunner erteilte den Jubelpaaren jeweils den kirchlichen Segen, nachdem sie ihr Eheversprechen erneuert hatten. Danach lud Pfarrgemeinderatssprecher Michael Suttner zum gemütlichen Beisammensein in den Pfarrsaal ein. Suttner las aus der Geschichte "Die Insel der Gefühle" vor, in der sich die Zeit als treue Partnerin der Liebe entpuppte. Der Pfarrgemeinderatssprecher und sein Team hatten eine kleine Bilderpräsentation unter den Titel "Amberg früher und heute" zusammengestellt. Danach ehrten Markus Brunner und Michael Suttner die Jubelpaare jeweils noch mit einem Gedicht und einer Urkunde.














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