05.08.2021 - 07:49 Uhr
AmbergOberpfalz

Legendäre Oldtimer parken beim Kummert-Bräu in Amberg

Aus einer Zeit ohne Hybrid, Plug-in oder Elektroantrieb stammten die Automobile, die am Wochenende zum Kummert-Bräu angerollt waren. Das Amberger Oldtimertreffen bot für Fans mit Benzin im Blut eine Menge zu sehen.

von Autor GFProfil

Die vielen Jahre, die die Autos schon auf den Straßen unterwegs sind, sah man den Oldtimern in Amberg nicht an, die der Einladung des Kummert-Wirts Hans-Jürgen Blank gefolgt waren und sich auf dem Brauereigelände aufgereiht hatten. Absoluter „Senior“ war ein DKW F 7, Baujahr 1938. Der 2-Takt-Motor hat gerade einmal 700 ccm Hubraum und eine Leistung von 20 PS, per Lenkradschaltung werden die drei Vorwärts- und der Rückwärtsgang eingelegt. Der DKW ist viermal so alt, wie sein Halter Julian Haberkamm. Gleich daneben war ein Trabi 601, 40 Jahre alt, eingeparkt, auffällig bunt lackiert, aber die aufgezogenen BBS-Leichtmetallfelgen waren vor vier Jahrzehnten in der ehemaligen DDR unmöglich zu bekommen. Was dann noch im Kummert-Parkplatz parkte, waren Oldtimer, denen man das Alter nicht ansah, die Chromteile blitzten, kein Bremsstaub auf den Felgen. Wuchtig die US-Limousinen von Continental, Ford oder der schnelle Mustang. Für heutige Verhältnisse „schwach auf der Brust“ ist das Mercedes 220 Cabrio. Aber 80 PS aus einem Sechs-Zylinder mit 2,2 Litern Hubraum zu zaubern, war damals eine Meisterleistung der Kfz-Ingenieure. Und noch ein Unikum war zu bestaunen, ein Mercedes-Cabrio; das Original-Autoradio aus den 50er-Jahren hat nur Mittel- und Langwelle, auf UKW wurde damals noch nicht gesendet.

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