14.04.2021 - 16:21 Uhr
AmbergOberpfalz

Im Lockdown sind Glascontainer in Amberg regelmäßig überfüllt

Leere Schnapsflaschen, Weinbotteln, Gurken- oder Wienergläschen und vor allem viel zu viel Leergut. Die Container sind überfüllt. Der Leerungszyklus in Amberg muss angepasst werden. Seit dem Lockdown reicht 14-tägig nicht mehr aus.

Die Glascontainer in Amberg sind seit Corona regelmäßig überfüllt. Hier: Blößnerstraße.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Wer dieser Tage in Amberg sein Leergut in einem Container entsorgen wollte, hatte womöglich schlechte Karten. An vielen Standorten in Amberg waren die Behälter bis oben hin voll. Und weil scheinbar wenige Leute Lust hatten, ihre leeren Flaschen wieder mit nach Hause zu nehmen, entstand rund um die Container ein kleines Flaschenmeer. Dies wiederum missfiel unter anderem einem Leser, der die Situation beispielhaft an der Blößnerstraße und an der Eglseer Straße fotografierte und an Oberpfalz-Medien schickte.

"Die Glascontainer werden seit Wochen nicht mehr geleert. Die Weißglascontainer quellen seit mindestens zwei Wochen über, was dazu führt, dass die Flaschen einfach neben die Container abgestellt werden", beschrieb Dietrich Schreyer die Situation vor Ort. Thomas Graml von der Pressestelle der Stadt Amberg bestätigte eine "Containerproblematik an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet". Eigentlich würden die Behälter alle zwei Wochen geleert, doch während der Coronapandemie reiche dieser Zeitraum scheinbar nicht mehr aus. Das Problem sei jüngst erkannt worden. "Künftig wird der Leerungszyklus verkürzt."

Die Glascontainer in Amberg sind regelmäßig überfüllt. Jetzt wird der Leerungszyklus verkürzt. Im Bild: Eglseer Straße.

Ein Effekt der Corona-Pandemie: Mehr Leergut, mehr Müll

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