Amberg
26.02.2026 - 12:02 Uhr

Ludwig-Donhauser-Stiftung spendet 25.000 Euro an soziale Einrichtungen

Die Ludwig-Donhauser-Stiftung spendet 25.000 Euro an zwölf gemeinnützige Organisationen in Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach, dank der Pachteinkünfte vom verstorbenen Stifter selbst. Eine beachtliche Unterstützung für die Region.

Der 1. Vorstand der „Ludwig-Donhauser-Stiftung“ Werner Wendl (links) und sein Stellvertreter Hans-Martin Strobl (2. Von links) überreichten Spenden in der Gesamthöhe von 25.000 Euro an gemeinnützige und soziale Einrichtungen. Erlöst wurde die Summe aus Pachteinnahmen für die Donhauser-Flächen und dem Erbpacht der Hofstelle. Bild: Hannah Geitner
Der 1. Vorstand der „Ludwig-Donhauser-Stiftung“ Werner Wendl (links) und sein Stellvertreter Hans-Martin Strobl (2. Von links) überreichten Spenden in der Gesamthöhe von 25.000 Euro an gemeinnützige und soziale Einrichtungen. Erlöst wurde die Summe aus Pachteinnahmen für die Donhauser-Flächen und dem Erbpacht der Hofstelle.

Im Januar 2020 verstarb in Gailoh der Landwirt Ludwig Donhauser. Noch zu Lebzeiten hatte er eine Stiftung errichtet und 2015 in seinem Testament festgelegt, dass von dieser nach seinem Tod gemeinnützige Organisationen der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach unterstützt werden.

Vergangenes Wochenende konnte Werner Wendl, der Vorsitzende der „Ludwig-Donhauser-Stiftung – Gemeinsam Gutes tun – In der Region helfen“, die stolze Summe von 25.000 Euro an die Vertreter von zwölf Organisationen überreichen. Wendl lobte eingangs das ehrenamtliche Engagement, das in den Einrichtungen, Vereinen und Organisationen geleistet wird. In unruhigen Zeiten von „America first“ oder „Ich zuerst“ könne dies nicht oft genug hervorgehoben werden. Donhauser wollte alle Altersgruppen berücksichtigen von der Kinderklinik über Kindergarten, Aus- und Fortbildung in der Landwirtschaft, Soziales und Behindertenarbeit bis hin zum Hospizverein.

Als Donhauser mit der Idee einer Stiftung ins Büro kam, wurde er zunächst belächelt. Stiftungen seien etwas für die Großen und Reichen, sonst habe man mehr Kosten als Nutzen. Heute könne man wieder belegen, dass dem nicht so ist. Eine Stiftung mache anfangs viel Arbeit, koste bei der Gründung relativ viel. „Aber, wenn es einmal läuft, dann läuft’s.“ Die Spendensumme stamme überwiegend von Pachteinnahmen für seine Flächen und der Erbpacht für die Hofstelle. Auch Zinseinnahmen aus Anlagen, die er selbst noch getätigt hat, seien dabei.

Da in den nächsten Jahren gewisse Auflagen der Wirtschaftsprüfung wegfallen und die Bebauung eines Grundstücks geplant ist, hoffe man, die Spendensumme konstant halten oder sogar noch steigern zu können. Für heute könnten er und seine Mitvorstände Peter Beer und Hans-Martin Strobl als Verwalter des anvertrauten Grundstocks der Stiftung die stolze Summe von 25.000 Euro übergeben. Die Empfänger seien die Helfer, deren Hilfe gebraucht wird und die bei den Menschen ankommt. Ohne sie wäre die Stiftung sinnlos. Bei der Auswahl der Empfänger habe man dem Willen des Stifters gerecht werden wollen. „Wir hoffen, dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben und der Ludwig, wenn er uns oben sehen könnte, als Christ uns mit einem Lächeln zunicken würde.“

Spenden erhielten die Amberger Tafel, Flika, die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, der Sozialdienst Katholischer Frauen, die Diakonie Amberg-Ammersricht, der Hospizverein Amberg und die KDBH Amberg-Sulzbach, der Kindergarten Kieselsteinchen Gailoh, die Freiwillige Feuerwehr Gailoh, die Rehkitzrettung, Vlf Cham forstwirtschaftlicher Wettbewerb und die Pfadfinder St. Georg Amberg.

 
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