Amberg
18.03.2024 - 11:08 Uhr
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Die Luitpoldhöhe in Amberg hat wieder zwei "analoge" Informationstafeln

Manchmal sind es die eher unbedeutend scheinenden Dinge, die für die Menschen in einem Stadtteil wichtig sind. In der Amberger Luitpoldhöhe waren das beispielsweise ganz klassische und analoge Infotafeln.

Unter den rund 550 Bewohnern des Amberger Stadtteils Luitpoldhöhe sind viele ältere Menschen, die gerne oder gezwungenermaßen in einer analogen Welt leben. Aber auch zahlreiche der jüngeren Luitpoldhöherer haben keine Lust, ständig auf ihrem Smartphone zu scrollen, um zu erfahren, was im Viertel los ist. Und weil die Luitpoldhöhe gerade im staatlichen Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt im Quartier" entwickelt wird, haben sich die Bewohner hier neben vielen anderen Maßnahmen auch zwei Informationstafeln gewünscht, an die Vereine und Organisationen ihre Veranstaltungen anpinnen können.

Am Mittwoch war offizielle "Inbetriebnahme" inklusive Oberbürgermeister, Stadträten und Vertretern der Regierung der Oberpfalz an der einen Tafel, die an der Kreuzung der Dr.-Robert-Strell-Straße und der Hörburger Straße steht. Die zweite wurde weiter oben im Viertel am ebenfalls neuen Spielplatz an der Schwedenschanze montiert. "Die Tafeln repräsentieren den Stadtteil", stellt Oberbürgermeister Michael Cerny fest und meinte damit nicht nur den Entwurf, der von Bärbel Neumüller, der Leiterin des Sachgebiets Stadtentwicklung, stammt.

Die "Skyline" der Luitpoldhöhe

Sie zeigen eine stilisierte Silhouette der Kirche St. Barbara und der "Skyline" des Viertels und bieten Platz für Infos der Verein, über den Stand der Ortsteilentwicklung und den damit verbundenen Fotowettbewerb. Mit Blick auf die gute Arbeit der gewählten Stadtteilvertreter sowie der Quartiersmanagerin Olga Schöps stellte Michael Cerny fest, das Miteinander der Menschen in der Luitpoldhöhe habe sich fortgesetzt, obwohl nicht mehr alle hier auch in der Luitpoldhütte arbeiten.

Regierungsbaumeisterin Sarah Fleischmann von der für die zielführende Weitergabe der Fördergelder zuständigen Regierung der Oberpfalz lobte den "passgenauen Einsatz" des eigens eingerichteten Verfügungsfonds. "Die Informationstafeln sind ein Symbol für mehrere Maßnahmen", hob sie die Bedeutung der Tafel-Einweihung hervor. Deren Aufstellung sei nicht im luftleeren Raum erfolgt, sondern im Zusammenhang des großen Konzepts des Projekts "Sozialer Zusammenhalt im Quartier".

Symbolisches Band durchtrennt

Für die Stadtteilvertreter freute sich Josef Schatz über die "hervorragende Arbeit", die im Stadtteil geleistet werde. "Die kleinen Sachen haben wir schon angefangen, die großen werden noch folgen", schaute er in die Zukunft, die unter anderem die vollständige Sanierung des maroden Kanalnetzes, der löchrigen Straßen und der mangelhaften Infrastruktur bringen soll. Am Ende war es an Olga Schöps, den Ehrengästen die symbolische Schere zum Durchtrennen des ebenfalls symbolischen Bandes zu reichen.

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Amberg30.01.2024
Hintergrund:

Das Projekt "Sozialer Zusammenhalt im Quartier"

  • Das Projekt "Sozialer Zusammenhalt im Quartier" ist aus der "Sozialen Stadt" hervorgegangen
  • Seit 2023 läuft das Projekt in der Amberger Luitpoldhöhe
  • Das eigens erstellte integrierte Handlungskonzept beinhaltet unter anderem die Sanierung der Kanalisation, sowie die Sanierung und Neugestaltung der Straßen und Plätze
  • Außerdem wird ein spezielles Wärme- und Energiekonzept für die Luitpoldhöhe erstellt
  • Privatpersonen profitieren von der Bundes- und Städtebauförderung für energetische Sanierungsmaßnahmen sowie von der Möglichkeit, diese über zwölf Jahre hinweg zu 100 Prozent steuerlich abzuschreiben
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