08.11.2018 - 18:03 Uhr
AmbergOberpfalz

Musik als Plädoyer gegen primitiven Hass

In Text und Musik erhebt Esther Bejarano ihre Stimme gegen Ausgrenzung, Rassismus, Gewalt und Krieg, damals und heute. Und am Mittwoch, 14. November, in Amberg am Max-Reger-Gymnasium.

Eine beeindruckende Kombination: Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano und die Rapper der Microphone Mafia auf der Bühne.

Sie war Gefangene in zwei Konzentrationslagern. Das, hat Esther Bejarano einmal gesagt, habe alles für sie verändert: "Und da ich mein Leben retten konnte, entschied ich mich, es einzusetzen, um alles nur Mögliche gegen die Faschisten zu tun."

Dieses ungewöhnliche Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Veranstalter sind das MRG, das Evangelische Bildungswerk (EBW) und die Katholische Erwachsenenbildung (KEB). Karten gibt es beim EBW, im MRG sowie in den Buchhandlungen Müller und Rupprecht in Amberg (Vorverkauf: zwölf Euro/zehn Euro mit Hörerausweis; Abendkasse vierzehn Euro).

Esther Bejarano steht gemeinsam mit ihren Kindern Edna und Joram sowie mit der Rap-Band Microphone Mafia auf der Bühne. Ihre Lieder handeln von Menschenrechten und Protest gegen die Mächtigen auf dieser Welt.

Im Song "Avanti Popolo" steckt eine Aufforderung an das Volk, sich zu erheben - für eine gerechtere Gesellschaft. Die Melodien sind eingängig, die Texte regen zum tiefen Nachdenken an. Gesungen wird auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Neapolitanisch, Spanisch, Türkisch und Jiddisch.

Im Lauf der Zeit wurde aus der musikalisch-politischen Kollaboration eine Freundschaft. Ihr Ziel: Menschen zusammenzuführen und mehr Menschlichkeit in die Gesellschaft einzuführen. Ein Plädoyer gegen Faschismus und primitiven Hass.

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