Der gut besetzte Kongregationssaal mit am Ende begeisterten Zuhörern ließ diesen Auftritt zu einem respektablen Erfolg werden. Liebhaber des Neuen Geistlichen Liedgutes (NGL) kamen bei dem gelungenen Konzert voll auf ihre Kosten. Die Chorleiterin Kirchenmusikerin Kataryna Menges hatte für ein anspruchsvolles Programm mit sorgfältig ausgewählten NGL-Stücken zusammengestellt, und der Familienchor "Klangfarben" unter ihrer Leitung interpretierte sie gekonnt.
Menges begleitete den Chor am Klavier. Zur Bereicherung des Konzerts hatte die Kirchenmusikerin von St. Georg zusätzlich Solisten eingeladen, zudem glänzten auch einige Chormitglieder mit Soloeinsätzen. Als Gäste wirkten die Geigerin Nadine Hofmann, Sandra Weiß (Gesang) und die Flötistin Antje Storch (Querflöte) mit. Letztere spielt laut Menges mehrere Instrumente und ist eine sehr talentierte Musikerin. Weiter unterstützten instrumentell den Chor Christian Gleis (Cajon) und Angelika Grübel (Gitarre). Unter dem Gesichtspunkt, dass der Familienchor ein Kirchenchor ist, dessen Hauptaufgabe die musikalische Bekleidung von Gottesdiensten ist, glänzten die engagierten Sänger mit einer enormen musikalischen Leistung.
Das abwechslungsreiche Konzertprogramm spannte einen Bogen von kirchlichen Liedern, Gospels und meditativen Gesängen von Komponisten wie L. Maierhofer, W. Menschick, B. Farell, T. Quast und anderen. Mit den dargebotenen anspruchsvollen Stücken verließ der Familienchor deutlich das übliche Repertoire eines Kirchenchors. Die Mitglieder Sänger meisterten auch schwierigste Stücke wie beispielsweise "Du bist da" von Viva Voce. Die harmonische Komposition "Ubi Caritas" von Wolfram Menschick - nicht minder schwierig - hatte das Ensemble frisch einstudiert. Es forderte wegen langer Phrasen das Beherrschen der richtigen Atmung.
Das Spiritual "Somebody's knocking at your door " ist ein Muss bei Gospelkonzerten. Dass sich der Chor etwas schwerer damit tat, liegt daran, dass es für ihn ein eher unbekanntes Genre ist. Durch die Aufnahme in das Programm, unterstrichen die Sänger allerdings ihre Experimentierfreude und ihren Mut, neue Wege zu gehen.













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