Amberg
30.07.2018 - 11:49 Uhr

Noch mehr für Familien tun

Die Stadt Amberg ist direkter Arbeitgeber von rund 600 Angestellten, die vom Betriebshof bis zur Verwaltung in den verschiedensten Berufen arbeiten. Dabei ist der Stadt Familienfreundlichkeit schon lange wichtig - jetzt auch offiziell.

Bernhard Mitko (Leiter des Referats für Recht, Umwelt und Personal), Personalamtsleiterin Renate Preuß, Kerstin Scherl (Personalentwicklung) und OB Michael Cerny (von links) präsentieren die Urkunden, die die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers Stadt belegen. Stephan Huber
Bernhard Mitko (Leiter des Referats für Recht, Umwelt und Personal), Personalamtsleiterin Renate Preuß, Kerstin Scherl (Personalentwicklung) und OB Michael Cerny (von links) präsentieren die Urkunden, die die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers Stadt belegen.

(pjle) Gleich zwei Bündnissen für Familienfreundlichkeit ist die Stadt beigetreten: Dem Familienpakt Bayern und dem bundesweiten Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie. Beide setzen sich dafür ein, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu optimieren und in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Denn familiäre Verantwortung muss gewürdigt und unterstützt werden, glaubt Personalamtsleiterin Renate Preuß. "Wir haben das Thema Familienfreundlichkeit bisher in Eigenregie gestrickt. Jetzt haben wir beschlossen, uns besser zu vernetzen." Sie wolle die Angebote, die die Stadt bereits hat, nach außen tragen und gleichzeitig von Anregungen aus anderen Unternehmen der Bündnisse profitieren

Für Oberbürgermeister Michael Cerny geht die Bedeutung der Bündnisse aber noch weiter: "Das Thema wird für Mitarbeiter immer wichtiger. Wenn wir nichts machen, laufen wir Gefahr, Leute zu verlieren." Insofern habe dieser Schritt durchaus personalpolitische Bedeutung - und soll zudem beispielgebend für Firmen im Stadtgebiet sein.

Dabei gehe es nicht nur um Familienfreundlichkeit bezogen auf junge Familien mit kleinen Kindern. Genauso wolle man zum Beispiel Mitarbeitern, die Angehörige pflegen, mehr Flexibilität am Arbeitsplatz ermöglichen, sagte Renate Preuß. "Pauschale Angebote sind hier nicht das, was gefragt ist, sondern Einzellösungen." Und Personalentwicklerin Kerstin Scherl ergänzte: "Vielen Mitarbeitern ist noch gar nicht bewusst, was sie beanspruchen könnten. Das wollen wir ändern."

 
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