Was haben sie als Kinder gerne gelesen? Welche Bücher verschlingen sie jetzt? Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturreferent Fabian Kern und Pfarrer Thomas Helm verraten es.
Leider musste die Aktion "Amberg liest" auf 2021 verschoben werden. Im Zuge eines geplanten Leseflashmobs am Amberger Marktplatz am "Welttag des Buches" hätten sich viele Vorleser bereit erklärt, an besonderen Orten Ambergs Schulklassen vorzulesen. Oberbürgermeister Michael Cerny, Fabian Kern, Pfarrer Thomas Helm zusammen mit Bernhard Müllers, Michaela Peter und Dorothe Pfeiffer (Luftmuseum), Professor Werner Prell (OTH), Thomas Bärthlein (OTV), Julia Riß (Stadtmuseum), Alt-Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer, Buchautor Friedrich Brandl (in der Stadtbibliothek), Simone Hirsch als Meerjungfrau im Kufü - alle freuten sich darauf, an ihrer Arbeitsstätte oder besonderen Orten den Kindern vorlesen zu können.
Doch aufgeschoben ist bekanntermaßen nicht aufgehoben und viele Schulen wünschen sich, dass ein Leseflashmob und "Amberg liest" mit den prominenten Vorlesern im Frühjahr 2021 unter normalen Bedingungen stattfinden kann.
In jedem Fall ist es wenigstens interessant, ersatzweise zu wissen, welches Kinderbuch die Vorleser früher besonders beeindruckt hat, was sie am Lesen schön fanden, wo sie vorzugsweise lasen und ob sie uns ihren aktuelle Lektüre verraten würden.
Wie viele Millionen anderer Kinder liebte ich das Lesen abends unter der Bettdecke. Gerne hätte ich mehr Zeit zum Lesen, ich nutze aber umso mehr den Urlaub für meine Lieblingslektüre.
Oberbürgermeister Cerny war als Kind ganz begeistert von Astrid Lindgren und ihrem Buch "Karlsson vom Dach". "Wie viele Millionen anderer Kinder liebte ich das Lesen abends unter der Bettdecke. Gerne hätte ich mehr Zeit zum Lesen, ich nutze aber umso mehr den Urlaub für meine Lieblingslektüre. Die Kriminalfälle rund um "Commissario Brunetti" von Donna Leon und "Bruno, Chef de police" von Martin Walker aus dem Pèrigord sind meine Favoriten."
Bei mir war das abendliche Lesen im Bett ein tägliches Ritual. Als Jugendlicher hörte ich nie auf zu lesen und las im Alter von 18 sehr gerne Thomas Mann.
Kulturreferent Fabian Kern verschlang als Kind "Die drei ???", "Asterix und Obelix" und Bücher von Erich Kästner. "Bei mir war das abendliche Lesen im Bett ein tägliches Ritual. Als Jugendlicher hörte ich nie auf zu lesen und las im Alter von 18 sehr gerne Thomas Mann. Aktuell begeistern mich Krimis von Andrea Camilleri mit Commissario Montalbano oder "Der Geiger" von Mechthild Bormann."
Ich mochte es, in die Abenteuer der Figuren eintauchen und daran teilhaben zu können. Aktuell zählt zu meiner Lektüre "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger und "Jäger, Hirten und Kritiker" von Richard David Precht.
Pfarrer Thomas Helm erzählt: "Als Kind las ich gerne im Kinderzimmer TKKG-Bücher und "Die drei ???". Später kam "Der Hobbit" von Tolkien dazu. Ich mochte es, in die Abenteuer der Figuren eintauchen und daran teilhaben zu können. Aktuell zählt zu meiner Lektüre "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger und "Jäger, Hirten und Kritiker" von Richard David Precht. Danach kommt wieder ein banaler Krimi dran. Ich wechsele hinsichtlich Lektüre immer ein wenig ab zwischen Hochliteratur, Theologie und leichter Lektüre."




















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