Amberg
07.09.2023 - 08:38 Uhr

OTH-Absolventin berichtet von ihrem dualen Studium

Vom Hörsaal in die Festanstellung – ein duales Studium an der OTH Amberg-Weiden machte das für Simone Stöckl aus Schwandorf möglich. Die Absolventin erzählt von ihren Erfahrungen.

Simone Stöckl am Campus der OTH Amberg-Weiden in Amberg. Bild:  Christoph Molthagen/exb
Simone Stöckl am Campus der OTH Amberg-Weiden in Amberg.

Technischer Studiengang, kleine Hochschule mit persönlicher Atmosphäre und der ideale Unternehmenspartner für ein duales Studium – viele gute Gründe, wegen derer sich Simone Stöckl laut einer Pressemitteilung für ein Studium an der OTH Amberg-Weiden entschieden hat. Und das mit großem Erfolg: So wurde sie für ihre Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik mit dem Abschlusspreis der Siemens AG ausgezeichnet und startete nahtlos in ihre Karriere – bei ihrem Wunscharbeitgeber, den sie bereits vom dualen Studium kennt.

Da verwundert es auch nicht, dass sie die OTH Amberg-Weiden und ein duales Studium nur weiterempfehlen kann: „Besonders gut hat mir die persönliche Atmosphäre gefallen“, erzählt Simone Stöckl. Dies habe sich auch kürzlich wieder bei der Absolvierendenverabschiedung gezeigt. „Unsere Professoren nahmen sich Zeit und haben noch mal lange mit uns gesprochen. Da merkt man, dass man an der Hochschule wirklich nicht nur eine Nummer ist“, betont Stöckl.

Positive Erfahrungen mit der OTH Amberg-Weiden konnte sie schon vor ihrem Studium sammeln: 2016 gehörte sie als Gymnasiastin zu den Teilnehmern des ersten Ostbayerischen Science-Camps. "An drei spannenden Tagen tauchten die Schüler damals in die Welt der medizinischen Biophysik ein und sezierten zum Beispiel Schweineherzen und lernten mithilfe eines Altersanzugs die körperlichen Hürden, mit denen Menschen im Alter konfrontiert sind, kennen", heißt es in der Presseinformation der OTH weiter. Auch wenn die Wahl nicht auf ein Studium im Bereich Medizintechnik fiel, denke Stöckl gerne an diese Zeit zurück.

Mit dem Studiengang Elektro- und Informationstechnik ist die mittlerweile 23-Jährige auch sehr zufrieden. „Einige (Wahl-)Fächer und Projekte haben mir besonders gut gefallen, wie optoelektronische Systeme oder die Vorlesungen von Professor Aßmuth, die immer ein Highlight waren.“

Dabei sei es ihr ursprünglich nur wichtig gewesen, ein technisches Studium zu finden, da ihr Mathe und Physik in der Schule großen Spaß machten. „Der Schwerpunkt war mir zunächst eigentlich egal, allerdings wusste ich, dass ich dual studieren wollte“, erzählt die Schwandorferin. Und so schaute sie, welche Unternehmen in der Region welche Studiengänge anbieten und wurde mit dem Verbundstudium Elektro- und Informationstechnik und der Ausbildung zur Mechatronikerin bei Siemens in Amberg fündig.

Ein duales Studium bietet dabei aus ihrer Sicht einige Vorteile, besonderes bei technischen Studiengängen: „Durch die praktische Ausbildung kann man Thematiken von einer anderen Seite betrachten, und diese verschiedenen Herangehensweisen ergänzen sich sehr gut“, erläutert Stöckl. Auch könnten Kollegen oder andere Studierende im Unternehmen bei eventuellen Problemen immer weiterhelfen.

„Ein großer Vorteil ist natürlich auch der finanzielle Aspekt, da dadurch die Suche nach einem Nebenjob entfällt“, erläutert die Absolventin. Ebenso spare man sich die Suche nach einem Unternehmen für die Abschlussarbeit. Und die Themensuche, denn diese ergebe sich aus dem Job. „Ich entwickelte im Rahmen meiner Abschlussarbeit einen KI-Leitfaden, nachdem ich verschiedene Umsetzungsvarianten der industriellen Bildverarbeitung evaluiert habe“, erzählt Simone Stöckl. Auch jetzt, nach ihrem Abschluss, arbeitet sie weiterhin als Ingenieurin bei Siemens. „Für mich war das duale Studium genau die richtige Wahl, und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen“, resümiert sie.

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