Amberg
16.07.2018 - 11:22 Uhr

Perfekte Party aus der Not heraus

Es ist das 14. Open Air des Max-Reger-Gymnasiums. Doch der Veranstaltungsort ist neu. Wegen des Umbaus der Schule wird das Konzert in den Malteser-Innenhof verlegt, der sich durch seine Lage und das tolle Ambiente anbietet.

Die Bands, die beim Open Air des Max-Reger-Gymnasiums auf der Bühne stehen, haben alle einen Bezug zur Schule. Auch Divebomb (Bild). Steinbacher
Die Bands, die beim Open Air des Max-Reger-Gymnasiums auf der Bühne stehen, haben alle einen Bezug zur Schule. Auch Divebomb (Bild).

Der Arbeitskreis Open Air, der aus ungefähr 80 aktuellen und ehemaligen Schülern besteht, hatte keine Mühen gescheut und auch in diesem Jahr alles daran gesetzt, das Konzert wieder zu organisieren. Die Geschichte dieser Veranstaltung begann anlässlich der 125-Jahr-Feier des Max-Reger-Gymnasiums, als Musiklehrerin Michaela Treese die Idee zu einem schuleigenen Open Air hatte. Nach eher kleinen Anfängen auf dem Sportplatz gehört die Veranstaltung heute neben den beiden klassischen Konzertreihen im Winter und Sommer zum festen Programm.

Viele mittlerweile in der gesamten Umgebung bekannten Bands hatten am MRG ihren Auftritt: The Funky Blues Rabbits, Jo and the Dudes oder Grögötz Weißbir zum Beispiel. Das Prinzip ist leicht verständlich: Den jungen Bands aus dem Max-Reger-Gymnasium wird eine Bühne gegeben. Diesem Motto ist man sich auch dieses Jahr wieder treu geblieben. So erfolgte die musikalische Umrahmung wie gewohnt hauptsächlich von aktuellen oder ehemaligen Schülern des musischen Gymnasiums. Das Sax-Reger-Ensemble eröffnete das Konzert und verbreitete gute Laune bei den zahlreichen Besuchern. Somit war der Grundstein eines erfolgreichen Abends gelegt. Es folgte ein Auftritt der Band Sponti, die sich erst Anfang dieses Jahres gegründet hatte. Die Jungs boten fetzigem Sound sowie Pop- und Rock-Klassiker. Danach stand Sacrifice mit Metal-Songs auf der Bühne. Weiter ging es mit Divebomb, einer weiteren MRG-Band, die rockige Gitarrenriffs und eine Mischung aus gecoverten Rock- und Metal-Songs im Angebot hatte. Die letzte Band des Abends waren The Nasty Royals, die in der Region für ihre selbst geschriebenen Songs und ihre gute Performance bekannt sind - und dem Abend einen gebührenden Abschluss verliehen. Kaum ein Open Air weist wohl eine solche Bandbreite an musikalischen Facetten auf. Und so verließ eine gut gelaunte Menge die Veranstaltung. Die Besucher hatten zu diesem Zeitpunkt einen warmen Sommerabend bei Cocktails, Getränken und Steaks vom Grill genossen. Die Organisation lag wieder bei den Schülern selbst.

 
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