„Zur guten Tradition in der Fastenzeit gehört in der Pfarrei St. Martin das alljährliche Fastensuppenessen zugunsten von Misereor unter der Federführung des Pfarrgemeinderats mit Unterstützung des Sachausschusses Mission", informiert Stadtpfarrer Thomas Helm über eine neue Aktion. Auf das Löffeln eines Tellers warmer Suppe in geselliger Runde im Pfarrsaal nach der Messe am Misereor-Sonntag müssen die Gläubigen von St. Martin aufgrund Corona heuer verzichten. Der Pfarrgemeinderat unter der Sprecherin Elisabeth Schaller hat in seinem Engagement für Misereor allerdings einen anderen Weg für die Spendenaktion gefunden. Elisabeth Schaller kam die zündende Idee, heuer eine „Fastensuppe to go“ in Tütchen mit Zutaten für eine Suppe zum Selbstkochen für zu Hause gegen einer Spende für Misereor den Gottesdienstbesuchern der Basilika um 9 und 10.30 Uhr anzubieten.
Stadtpfarrer Thomas Helm begrüßte die Idee und freute sich, dass es so möglich wird, Misereor trotz Corona mit einer Spendenaktion zu unterstützen. Rund 200 Misereor-Tütchen hat Elisabeth Schaller mit Unterstützung eines kleinen Teams vom Sachausschuss Mission einen Nachmittag lang mit roten Linsen, Couscous, Nudeln und Suppengewürz – alles ausgewählte Zutaten aus dem fairen Handel aus dem Eine-Welt-Laden – für die Aktion „Fastensuppe to go“ befüllt und mit der Kochanleitung versehen. „Die Zutaten ergeben eine leckere Suppe, die wir selbst vorher getestet haben und wärmstens empfehlen können“, versichert Elisabeth Schaller.













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