Die Amberger Polizei hatte es gegen Ende vergangener Woche gleich mit mehreren Unfallfluchten zu tun. Wie die Beamten mitteilen, ereignete sich die erste am Donnerstag in der Oberen Nabburger Straße. Dabei fuhr ein 23-jähriger aus dem Landkreis mit seinem Seat hinter einem grauen Volvo her. Nach Schilderung des Geschädigten soll der graue Volvo plötzlich angehalten und zurückgesetzt haben, um in eine Parklücke einzuparken. Beim Rangieren stieß der Volvo gegen die Front des Seat und verursachte einen Schaden von 500 Euro. Im Bericht heißt es: "Nach dem Zusammenstoß nahm der männliche Unfallverursacher noch Blickkontakt mit dem Geschädigten auf und fuhr dann einfach davon."
BMW demoliert
Weiter ging es am Samstagnachmittag in der Wernerstraße. Dort wurde den Angeben zufolge ein geparkter blauer BMW angefahren. Hierbei wurde die Heckklappe stark eingedellt. Die Beamten schätzen den Schaden auf rund 2500 Euro. Vom Verursacher fehlt jede Spur.
In beiden Fällen bittet die Amberger Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung (09621/890-3201).
Zeugin wird Fahrerflüchtigen zum Verhängnis
Ebenfalls am Samstag, diesmal aber um die Mittagszeit beobachtet laut Bericht eine Zeugin am Parkplatz des Landratsamts einen grauen Mercedes dabei, wie dieser beim Einparken gegen den linken vorderen Stoßfänger eines schwarzen Pkw BMW stieß. Auch in diesem Fall flüchte der Fahrer zunächst, obwohl er einen Schaden von rund 250 Euro angerichtet hatte. Allerdings hatte der Unfallverursacher wohl nicht mit der Hartnäckigkeit der Passantin gerechnet. Wie die Beamten mitteilen, habe diese das Unfallfahrzeug kurze Zeit später in unmittelbarer Nähe in der Innenstadt erneut gesehen. Sie verständigte die Polizei. Als Unfallverursacher stellten die Beamten einen 57-Jährigen fest. Gegen ihn läuft nun ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.















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