Acht Weihekandidaten im jetzigen Pastoralkurs, die nun am 5. Dezember 2020 zu Diakonen geweiht werden und im Juni 2021 zu Priestern werden, lassen wieder Hoffnung in Sachen Priesternachwuchs aufkommen. In der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit macht derzeit Bastian Neumann aus Konnersreuth als angehender Seelsorger seit Oktober sein Jahrespraktikum. Er wird unter den Fittichen von Pfarrer Ludwig Gradl in seinen späteren Dienst als Priester und Seelsorger in einer Pfarrei eingeführt und hat sich in Hl. Dreifaltigkeit inzwischen gut eingelebt. Groß ist die Freude bei Pfarrer Ludwig Gradl, dass sich mit Bastian Neumann ein Kurskollege aus der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit auf die Diakonenweihe im Dezember 2020 und die Priesterweihe im Juni 2021, beides im Hohen Dom zu Regensburg, vorbereitet. Es ist Leonard Skorczyk, der in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Deggendorf seinen Dienst als Jahrespraktikant im Oktober dieses Jahres angetreten hat.
Der gebürtige Hamburger wohnt mit seinen Eltern seit über zehn Jahren hier im Pfarrgebiet von Hl. Dreifaltigkeit in Amberg und hat zur Pfarrei schon immer einen guten Kontakt, heißt es. „Viele Pfarrfamilienmitglieder kennen ihn sicherlich vom Gesicht her von den Gottesdiensten, die er häufig besucht“, ist sich Pfarrer Gradl sicher. Skorczyk kam mit 13 Jahren nach Amberg und machte hier im GMG im Dreifaltigkeitsviertel sein Abitur. „Schnell habe ich mich in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit wohl gefühlt, sodass sie für mich zur Heimat wurde.“ Er wird sehr zur Freude von Pfarrer Ludwig Gradl einen Tag nach seiner Priesterweihe im Dom zu Regensburg am 26. Juni 2021 seine Primiz in Hl. Dreifaltigkeit am 27. Juni feiern.
Nach dem Abitur begann der heute 24-Jährige sein Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. 2014 bei Wien. Nach drei Jahren absolvierte er sein Freijahr in Florida und Kalifornien, was sich nach seinen Aussagen für ihn angeboten habe, da er mit Englisch und Deutsch zweisprachig aufgewachsen war. „Das offene Bekenntnis zum Glauben und die Freude, den Glauben zu leben, haben mich in den Staaten nachhaltig beeindruckt“, lässt Leonard Skorczyk wissen. Nach seiner Rückkehr aus den USA setzte er sein Studium in Regensburg fort, nachdem er bereist seit 2015 als Seminarist im Priesterseminar in Regensburg eingeschrieben war. Nicht unerwähnt ließ der Priesteramtskandidat seine für ihn prägenden Praktika im Klinikum Amberg auf der Palliativstation und der Urologie. Seine Magisterarbeit schrieb er dann zum Thema „Der Priester im Umgang mit Tod und Trauer aus psychologischer und moraltheologischer Sicht“. Am Samstag, 5. Dezember, wird Leonard Skorczyk im Dom zu Regensburg zum Diakon geweiht und wird Sonntag, 6. Dezember, den Predigtdienst bei den Sonntagsmessen in der Dreifaltigkeitskirche übernehmen.













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