Amberg
07.05.2023 - 10:51 Uhr

Professor Brautsch von der OTH Amberg-Weiden erhält Staatsmedaille

Besondere Ehre für Markus Brautsch. Der Professor, der am Amberger Standort der Ostbayerischen Technischen Hochschule lehrt, erhält die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft.

Markus Brautsch (links) erhält die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Bild: StMWi/A. Heddergott/exb
Markus Brautsch (links) erhält die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

Herausragende Persönlichkeiten, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für die bayerische Wirtschaft verdient machen, ehren und würdigen – dafür wird die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft verliehen. Diese Anerkennung wurde nun Professor Markus Brautsch von der OTH Amberg-Weiden zuteil. Bei einem feierlichen Staatsakt im Ludwig-Erhard-Festsaal des Bayerischen Wirtschaftsministeriums in München wurde der Professor neben weiteren Persönlichkeiten aus dem Freistaat ausgezeichnet. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor.

„Zu Ihren besonderen Verdiensten zählt der erfolgreiche Transfer von Wissen aus der Forschung in die praktische Anwendung von Kommunen und Industriebetrieben. Im Mittelpunkt steht für Sie dabei stets der konkrete Nutzen für den Anwender und die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit der erarbeiteten Lösungen. Als ehrenamtlicher Aufsichtsrat bringen Sie Ihre Expertise zudem in mehreren kommunalen Versorgungsunternehmen ein“, betonte demnach Hubert Aiwanger in seiner Laudatio.

Markus Brautsch ist ausgewiesener Experte für Energieeffizienz, Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung und Sektorenkopplung. Seit 1998 forscht und arbeitet er an der OTH Amberg-Weiden in diesen Bereichen und ist wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung. Die direkte Anwendbarkeit von Forschungsergebnissen und der Technologietransfer sind für ihn dabei besonders wichtig. So gründete er 2006 die Blockheizkraftwerk Forschungs- und Entwicklungs-GbR, die später in das Institut für Energietechnik (IfE) als An-Institut der Hochschule überführt wurde. Das Institut berät Kommunen und Unternehmen in Energiefragen und ist somit wichtige Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung an der OTH Amberg-Weiden und dem Technologietransfer.

Die Bedeutung des Transfergedankens an der Hochschule unterstrich Brautsch auch in seiner Dankesrede: „Seit Anbeginn der Hochschule waren unsere Forschungsprojekte pragmatisch mit Industriebetrieben gemeinsam aufgesetzt. So fließen Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft auch direkt in die Betriebe.“ Dies funktioniere aber auch nur aufgrund der politischen und fördertechnischen Randbedingungen, die den Technologietransfer in Bayern schon immer unterstützen. Für seine vielfältigen Forschungs- und Beratungstätigkeiten wurde Markus Brautsch bereits mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Bayerischen Energiepreis. Außerdem ist er Gastprofessor an der Jiangsu University in Zhenjiang (China).

Das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zeichnet jährlich rund 20 Persönlichkeiten aus, die sich besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft erworben haben. Die Medaille ist die höchste, persönlichen Auszeichnung die das bayerische Wirtschaftsministerium zu vergeben hat.

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