12.07.2018 - 15:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Ringraser im Visier

Es ist wieder Blitzermarathon in Amberg. Diesmal sind die Ringraser im Visier. Oberbürgermeister Michael Cerny geht davon aus, dass wieder etliche Stadtrundenfahrer "dingfest" gemacht werden können.

Liebhaber hochmotorisierter und aufgemotzter Autos kommen nach Amberg, um hier ihre Runden zu drehen. An den kommenden Wochenenden warten Blitzer.

(exb) Bereits im vergangenen Jahr hatten die Stadt Amberg und der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit in Zusammenarbeit mit der Amberger Polizeiinspektion Autofahrer ins Visier genommen, die rund um den Altstadtring auf das Gaspedal drücken. "Die Aktion hat deutliche Erfolge gezeigt. Deshalb haben wir uns in diesem Sommer zu einer Wiederholung entschlossen", sagte der Geschäftsführer des Zweckverbands, Maximilian Köckritz.

An mehreren Wochenenden hintereinander werden entlang des Altstadtrings intensive Geschwindigkeitskontrollen gemacht. Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit wird nachts mit jeweils drei bis vier Messstationen gleichzeitig im Einsatz sein.

Im Zuge dessen werden innerhalb der nächsten Wochen an wechselnden Standorten jeweils alle vier Fahrspuren überwacht, so dass für die Messtage ein umfassendes Ergebnis vorgelegt werden kann. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Amberg hervor. Im vergangenen Jahr wurden innerhalb von vier Tagen fast 500 Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandet. Darunter waren einige, die mehr als 41 Stundenkilometer zu schnell gefahren waren. Während der Zweckverband besonders das Tempo überprüft, legen die beteiligten Polizeistreifen ihr Augenmerk außerdem auf nicht zugelassene Anlagen und den Aspekt der Ruhestörung. "Wir gehen davon aus, dass wir mit der Aktion erneut zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beitragen und die Ringraserszene zurückdrängen können", sind sich OB Cerny und Maximilian Köckritz sicher.

In diesem Zusammenhang macht der Geschäftsführer des Zweckverbands darauf aufmerksam, dass sich im Vergleich zum vergangenen Jahr auch die gesetzlichen Bestimmungen verändert haben. "Es ist jetzt strafbar, öffentliche Straßen als Rennbahnen zu missbrauchen. Das gilt für Rennen mit mehreren Beteiligten, genauso aber auch für einzelne Personen, die versuchen, mit ihrem Fahrzeug größtmögliche Geschwindigkeiten zu erreichen und dabei keinerlei Rücksicht nehmen", so Köckritz.


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Kommentare

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Heinz Rahm

Die Strafen für solche Raser können gar nicht hoch genug sein! Es muss so sehr weh tun, dass sie es lassen. Keine Kuscheljustiz!

13.07.2018