„Zukunft beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt mit einer Idee. Sie beginnt mit Menschen, die den Mut haben, diese Idee umzusetzen.“ Mit diesem Gedanken umriss Thomas Pickel, Vorstand der Sparkasse Amberg-Sulzbach, die Philosophie des neu geschaffenen S-Zukunftspreises, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. „Dabei geht es um mehr als klassischen Umweltschutz: Gesucht wurden Ideen, die nachhaltig wirken, für ein Miteinander, für Lebensqualität und für kommende Generationen.“
Entscheidend sei, dass ein Engagement entsteht, das bleibt. Die Beurteilung der 21 Bewerber übergab die Sparkasse einer Expertenjury aus Naturschutz, Wirtschaftsförderung, Inklusionsbündnis, OTH und Stadtwerke Amberg. Als Vertreterin der Sparkasse wurde Katrin Hirsch in die Jury einberufen. Sie hatte die Idee sowie das Logo und die Bewertung des Preises maßgeblich entwickelt und gestaltet. Grundlage der Bewertung bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ("Sustainable Development Goals", SDGs), die 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen bei der Agenda 2030 verabschiedet worden sind und bis 2030 weltweit umgesetzt werden sollen. Ebenfalls Jurymitglied war Evi Hastreiter, die in einem Impulsvortrag den Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart und die Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft richtete.
Bis zur Preisverleihung am Dienstag war über eventuelle Gewinner keine Information nach außen gelangt, Pickel verkündete schließlich die Gewinner. TatOrt für das Projekt "B3rta": Der Schrebergarten des Vereins im Bachviertel in Sulzbach-Rosenberg steht als Natur- und Erlebnisgarten als offener Treffpunkt allen Interessierten offen. Der Ort wurde beschrieben als konsumfreier Raum zum Sein. Mit Leidenschaft stellten Kathrin Altmann und Margarete Lösl den Garten vor, erzählten mit Begeisterung über Thea, Ela und Maggie als vorbildliche Beispiele für ehrenamtliches Engagement und sprachen dann die Hoffnung aus, dass der Bau eines Pavillons sie künftig davor bewahren soll, bei einsetzendem Regen wieder nach Hause gehen zu müssen. Da der Sulzbach-Rosenberger Verein für sein Projekt nur 5000 Euro veranschlagt hatte, ging der zweite Preis mit gleicher Summe an den Naturpark Hirschwald für die Erstellung eines Tümpels für die Gelbbauchunke, die stellvertretend für alle tierischen Bewohner im Naturpark in der Projektbeschreibung aufgeführt war. Das Engagement der verbliebenen 19 Bewerber wurde mit einem Preisgeld von 250 Euro gewürdigt.













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