Mit Gemeindereferentin Gabriele Papp und einer kleinen Pilgergruppe unternahm Dekan Markus Brunner jetzt einen fünfstündigen Fußmarsch von Massing nach Altötting und bot „Exerzitien unter freien Himmel“ an. „Es ist gleichsam eine gewisse innere Sehnsucht, die uns antreibt, sich auf den Weg zu machen“, erklärt Brunner. Dass Gemeinschaft trage und mitziehe, spürt man laut dem Geistlichen Brunner besonders bei einer Fußwallfahrt.
Seit einigen Jahren wird laut Brunner ein Anliegenbuch in St. Georg aufgelegt, heuer ist auch erstmals eine Anliegenbox in Luitpoldhöhe aufgestellt worden, in welche die Leute ihre Bitten, ihren Dank, ihre Sorgen niederschreiben und einwerfen konnten. „Wir nehmen sie mit und legen sie auf den Altar in der Gnadenkapelle. Man glaubt gar nicht, wie es den Leuten gut tut und wie dankbar sie sind, zu wissen, dass sie in ihren Anliegen nicht allein sind“, sagt der Pfarrer.
Die kleine Pilgergruppe machte sich per Auto in den frühen Morgenstunden nach Massing auf, um die letzte Etappe der großen Altötting-Wallfahrt mit rund fünf Stunden Fußmarsch zu bewältigen. In Altötting stand der Besuch in der Gnadenkapelle und eine Messe zur Abrundung der Wallfahrt an.

















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