Fast im Minutentakt liefen ab dem frühen Donnerstagabend, 21. Dezember, Alarmmeldungen aus dem Raum Amberg-Sulzbach auf: Reihenweise ließ Sturmtief "Zoltan" kleinere Bäume umstürzen oder Äste auf Straßen landen. 35 Einsätze habe die Integrierte Leitstelle (ILS) Oberpfalz Nord/Betriebsstätte Amberg alarmiert, teilt die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach mit. Dazu kamen weitere Einsätze, die gar nicht erfasst wurden, weil die Feuerwehren sie gleich in Eigenregie abarbeiteten.
33 Feuerwehren im Einsatz
Bei Sturm und teilweise heftigem Regen waren es keine angenehmen Einsatzbedingungen, dafür hielt sich das Ausmaß der Schäden in Grenzen: Überwiegend mussten die Einsatzkräfte umgestürzt Bäume und Äste von Straßen schaffen, um den Weg wieder frei zu machen. In Sulzbach-Rosenberg hielt ein mit Wasser vollgelaufener Keller Feuerwehr und Technisches Hilfswerk die ganze Nacht auf Trab. Auch zwei Verkehrsunfälle im Raum Amberg-Sulzbach werden von der Polizei mit dem Sturm in Verbindung gebracht: In einem Fall kam bei Karmensölden (Amberg) ein Autofahrer von der Straße ab und wurde dabei schwer verletzt, im anderen stürzte bei Hohenburg ein Baum auf ein fahrendes Auto, was der Fahrer unverletzt überstand.
Feuerwehrleute aus Sigl und Vilseck waren am Donnerstag kurz vor 12 Uhr die Ersten, die zu einem Einsatz in Folge des Sturmtiefs ausrücken mussten: An der Verbindungsstraße zwischen Ober- und Unterweißenbach war ein Baum umgestürzt. Er lag laut Kreisbrandinspektion in einer Hochspannungsleitung. Deshalb wurde der Energieversorger informiert, der dann weitere Maßnahmen ergriff. "Am Nachmittag mussten vereinzelt Feuerwehren ausrücken. Der Schwerpunkt der Einsätze lag zwischen 20 Uhr und Mitternacht", bilanziert die Kreisbrandinspektion. Insgesamt seien 33 Feuerwehren im Einsatz gewesen.
Weiter nass und stürmisch
Ganz vorbei ist es mit Wind und Regen noch nicht. Andy Neumaier, der Wetterexperte von Oberpfalz-Medien, sagt für den Samstag weiteren Regen und auch "zeitweise Sturmböen" voraus. Ähnlich dürfte es auch an Heiligabend werden. Die Prognose für die beiden Weihnachtsfeiertage beinhaltet dann sogar "etwas Sonne", aber auch immer noch stark böigen Wind und auch weiteren Regen.















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