Amberg
18.08.2022 - 18:29 Uhr

Schmierereien am Mariahilfberg

Ein Zeuge hörte das Klackern, das beim Schütteln einer Farbdose entsteht – aber er dachte dabei nicht an eine Straftat. Die fiel erst am Tag danach auf – Schmierereien im Bereich des Mariahilfbergweges in Amberg.

In letzter Zeit sind in Amberg an mehreren Stellen Schmierereien aufgetaucht - ganz aktuell im Bereich des Mariahilfbergweges. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
In letzter Zeit sind in Amberg an mehreren Stellen Schmierereien aufgetaucht - ganz aktuell im Bereich des Mariahilfbergweges.

Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 1000 Euro: Er entstand durch Schmierereien, die ein Unbekannter im Bereich des Mariahilfbergweges hinterlassen hat. Ein Zeuge hörte den Unbekannten sogar. Er berichtete den Ermittlern, dass er am Dienstag zwischen 22 und 22.30 Uhr hörte, wie jemand eine Farbdose schüttelte. Aber zu diesem Zeitpunkt dachte er dabei nicht an eine Straftat. Das wurde ihm erst am nächsten Tag bewusst, als er sah, dass auf die Heckscheibe des Autos eines Anwohners Buchstaben gesprüht worden waren. Außerdem prangten auf einem Verkehrszeichen und auf einem Verkehrsspiegel Zahlen.

Wie die Polizei mitteilt, sind in letzter Zeit mehrere Unterführungen in der Innenstadt mit Schriftzügen in unterschiedlichen Farben beschmiert worden. "Die Beseitigung der Schmierereien ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden", heißt es im Bericht der Amberger Polizei, versehen mit dem Zusatz: "Sachbeschädigung durch Graffiti ist kein Kavaliersdelikt, die hierdurch entstehenden Schäden sind enorm." Um weitere Schmierereien zu verhindern, bittet die Polizei aufmerksame Bürger um ihre Unterstützung: Wer Hinweise auf die Täter geben kann, ist aufgerufen, sich unter 09621/8900 bei der Polizei zu melden.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.