Amberg
21.03.2022 - 08:59 Uhr

Siegerinnen des Amberger Regionalentscheids „Jugend debattiert“ gekürt

Die Schulsiegerinnen (von links) Antonia Tessmann, Amrei Beha, Floriana Wolfrum, Johanna Bierler, Ella Häusler, Carolin Ruppert, die am Landesentscheid Jugend debattiert teilnehmen dürfen. Bild: Veronika Frenzel MRG/exb
Die Schulsiegerinnen (von links) Antonia Tessmann, Amrei Beha, Floriana Wolfrum, Johanna Bierler, Ella Häusler, Carolin Ruppert, die am Landesentscheid Jugend debattiert teilnehmen dürfen.

Angesichts der aktuellen politischen Ereignisse in Europa, Meinungsverschiedenheiten mit kriegerischen Mitteln auszutragen, wird die Erziehung zur sachlichen, auf Argumenten basierende Auseinandersetzung wichtiger denn je, heißt es in einer Pressemeldung. Auch heuer haben sich die Gymnasien Ambergs an dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ beteiligt. Bei dieser Diskursform äußern sich jeweils vier Jugendliche in der Mittelstufe und der Oberstufe zu brisanten politischen oder schulischen Streitfragen. Bewertet werden dabei vier Kategorien: nämlich Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Zunächst mussten in Klassenwettbewerben die interessierten Schüler der teilnehmenden Schulen im rhetorischen Wettstreit gegeneinander antreten, wo sich jeweils die beiden besten für das Regionalfinale qualifiziert haben. Beim diesjährigen Regionalentscheid, der online abgehalten wurde, mussten die jeweiligen Schulsieger in einem festen Format, das aus je zwei Minuten Vorrunde, zwölf Minuten freier Aussprache und je einer Minute Schlussrunde besteht, ihr rhetorisches Geschick und ihre fundierte Sachkenntnis beweisen, heißt es.

Schon in den Vorrunden wurde ein hohes Debattenniveau gezeigt, das es den jeweiligen Jurys nicht leicht gemacht hat, eine Entscheidung zu treffen, wer in die beiden Finalrunden darf. Wie immer bei „Jugend debattiert“ spielen auch etwas Glück, die Tagesform und auch das Thema eine Rolle – und die Technik. Im Finale in Sek I zum Thema „Soll der Verkauf von Spielzeug-Schusswaffen an Kinder verboten werden?“ setzten sich auf Platz eins Ella Häusler (EG) und auf dem zweiten Platz Carolin Ruppert (DJD) durch. In der Sek II kam es zu einem Finale zwischen dem EG und MRG mit den Schülerinnen Antonia Tessmann und Amrei Beha (MRG) und Johanna Bierler und Floriana Wolfrum (EG) beim Thema „Sollen Jugendliche einen Etat im Haushalt der Gemeinde erhalten, über den sie selbst entscheiden dürfen?“. Die Jury entschied sich für Antonia Tessmann (MRG) auf Platz eins und Johanna Bierler (EG) auf dem zweiten Platz. Diese Schülerinnen werden am 9. Mai 2022 die Stadt Amberg im Landesentscheid vertreten.

 
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