Die Initiative war von Martin Kroher, der Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen bei der Stadt Amberg, ausgegangen. Er stieß damit laut einer Pressemitteilung aus dem Rathaus auf eine positive Resonanz. 19 Kollegen nahmen an dem Erfahrungsaustausch im ACC teil.
"Schwerbehindertenvertretungen sind kein Kollegialorgan, sondern Einzelkämpfer. Netzwerke sind daher erwünscht und nützlich", sagte Martin Kroher, der seit 1. Dezember 2018 im Amt ist. Zwar gebe es Informationen in Internetforen, doch die seien teilweise weit weg oder anonym. Daher setze er auf ein Netzwerk vor Ort. Bürgermeister Martin Preuß lobte diesen Ansatz: "Sie sind die entscheidende Anlaufstelle und Bindeglied zwischen Arbeitgeber und den schwerbehinderten Mitarbeitern." Bis zu einem vollständigen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft liege noch ein weiter Weg vor den Interessenvertretern. Preuß: "Wir dürfen nicht den Menschen mit Behinderung den Rahmenbedingungen anpassen, sondern die gesellschaftlichen Bedingungen müssen sich den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen angleichen."
Schwerpunkte des ersten Treffens waren die Erörterung von Problemen in der Arbeit und ein Kurzvortrag zur Thematik Sturzprävention. Der wichtigste Teil sei jedoch das gegenseitige Kennenlernen der Vertrauensleute gewesen. Weitere derartige Treffen sind geplant. Bei Interesse sollen sich Vertrauensleute per Mail melden (Martin.Kroher[at]amberg[dot]de).



















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