Amberg
03.08.2022 - 09:23 Uhr

So soll Inklusion in Amberg Wirklichkeit werden

Bei einem Treffen in der Ostbayerischen Technischen Hochschule ging es um die Inklusion und wie sie Wirklichkeit werden kann. Bild: Wiesel/OTH Amberg-Weiden/exb
Bei einem Treffen in der Ostbayerischen Technischen Hochschule ging es um die Inklusion und wie sie Wirklichkeit werden kann.

Inklusion ist nicht nur im Interesse der Menschen mit Behinderung, sondern im Idealfall auch eine Bereicherung für die gesamte Gesellschaft. Nach einer zweijährigen Corona-bedingten Unterbrechung war nun wieder ein persönliches Treffen der Schwerbehindertenvertretungen der Amberger Ämter und Behörden an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden möglich.

Hochschulpräsident Professor Dr. Clemens Bulitta unterstrich bei dem Treffen laut einer Mitteilung der OTH die Wichtigkeit der Inklusion von Menschen mit Behinderung. „Gesunde“ seien gefordert, ihre Einstellung zu überprüfen. Durch deren Verhalten und das Vorausdenken (zum Beispiel bei der Planung von Räumen für Veranstaltungen), aber vor allem durch eine Begegnung auf Augenhöhe, könnten und sollten Barrieren vermieden werden.

Es folgte ein Vortrag von Daniela Zeiler vom Inklusionsamt Regensburg zum betrieblichen Eingliederungsmanagement. Im Anschluss fand ein Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmer und Teilnehmerinnen statt. „Dieser ist besonders wichtig, da wir Schwerbehindertenvertretungen kein Kollegialorgan, sondern meistens Einzelkämpfer sind,“ wird Martin Kroher zitiert. Er ist Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen bei der Stadt Amberg.

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