Die Gläubigen wurden um Spenden von haltbaren Lebensmitteln für die Tafel gebeten. Insgesamt kamen 12 große Kisten zusammen. Dieser Tage übergaben Stadtpfarrer Thomas Helm und Diakon Richard Sellmeyer die Lebensmittel an den Vorsitzenden der Amberger Tafel Bernhard Saurenbach in der Basilika St. Martin. Diakon Sellmeyer betonte, dass der Kontakt der Pfarrei St. Martin zur Amberger Tafel aufgrund der Aktionen der Firmlinge dort zustande gekommen sei. Bernhard Saurenbach zeigte sich freudig überrascht über die große Menge an Lebensmitteln, die bei der Aktion zusammengekommen sind.
Bernhard Saurenbach gab einen Einblick in die Amberger Tafel, deren Grundsatz laute: „Die Tafel hilft allen Menschen, die der Hilfe bedürfen“. Seit ihrer Gründung 2005 sei das Ziel der Amberger Tafel gewesen, einwandfreie Lebensmittel vor der Tonne zu retten und bedürftige Personen damit zu unterstützen. Im Dezember 2021 hätte die Tafel 607 Kunden mit 905 Erwachsenen und 718 Kindern registriert. Ein Drittel davon seien Flüchtlinge. Seit dem 24. Februar erlebe die Amberger Tafel laut Saurenbach einem Ansturm von ukrainischen Flüchtlingen. Viele Familien hätten sich bei der Tafel angemeldet, um Lebensmittel zu erhalten, was eine enorme Herausforderung für die Tafel und deren Helfer sei. 583 Familien mit 883 Erwachsenen und 529 Kindern seien heuer zusätzlich bei der Tafel registriert worden, darunter Omas und vor allem Mütter mit ihren Kindern. „Das bedeutet eine Verdoppelung unserer Kunden binnen eines Jahres“, erklärt Saurenbach. Gleichzeitig seien nach seinen Aussagen die Spenden von den Lebensmittelmärkten in den letzten Monaten rückläufig. Dadurch hätte die Tafel die Bezugsberechtigung auf einmal pro Woche beschränken müssen. Pro Ausgabe würden bis zu 325 Haushalte kommen, um Lebensmittel zu erhalten.













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