Das Staatsarchiv Amberg lädt am Mittwoch, 28. Januar 2026, zu einem Vortrag in der Reihe „Eine Stunde im Archiv“ ein. Jochen Rösel M.A. wird von 17 bis 18 Uhr über „Todeserklärungen durch Amtsgerichte: Zeugnisse von Krieg, Vertreibung und Vernichtung“ referieren. Diese Dokumente sind wichtige Quellen für die Erforschung individueller Schicksale und historischer Ereignisse. Der Vortrag findet im Vortragsraum des Staatsarchivs Amberg, Archivstraße 3, statt. Aufgrund begrenzter Plätze wird um Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen[at]staam.bayern[dot]de gebeten.
Historische Bedeutung von Todeserklärungen
Die wichtigsten Lebensdaten der Bürger sind seit 1876 staatlicherseits in amtlichen Registern dokumentiert. Bevor Staat und Kommunen die Re-gisterführung übernahmen, führten Pfarreien Verzeichnisse über Taufen, Verheiratungen und Sterbefälle. Todeserklärungen wiederum dokumentieren das Schicksal von Personen, deren Verbleib in Extremsituationen wie Krieg oder Vertreibung unklar blieb.
Das Staatsarchiv Amberg verwahrt etwa 11.000 solcher Dokumente, die das Schicksal bayerischer Soldaten und Zivilisten von Napoleons Feldzug 1812 bis zum Zweiten Weltkrieg belegen. Diese Quellen sind für die Heimat- und Familienforschung von großer Bedeutung, da sie Einblicke in die rechtlichen und historischen Entwicklungen der Todeserklärungen im 19. und 20. Jahrhundert geben.
Diese Meldung basiert auf einer Pressemitteilung des Staatsarchivs Amberg und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.














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