Der Piratenspielplatz auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände in Amberg ist ein beliebtes Ausflugsziel und zählt zu den wichtigsten Freizeitanlagen, auch über die Stadtgrenze hinaus. Gebaut wurde er anlässlich der Landesgartenschau 1996. Jetzt, nach fast 30 Jahren, wird er umfangreich erneuert und für die Sommersaison betriebsbereit gemacht. Darauf weist das Stadtplanungsamt Amberg hin. Die Stadtgärtnerei erledigt Frühjahrsarbeiten, die jedes Jahr um diese Zeit nötig sind, bevor das Fürstenquellwassers in den Wasserspielbereich eingeleitet wird.
Abnutzung und Sicherheitsmängel
Die Gärtnerei reinigt den Spielplatz intensiv, tauscht den Sand aus, wartet die Spielgeräte und setzt sie instand. Doch das alleine reicht nicht: Kontrolleure haben bei der Jahreshauptinspektion 2023 an vier Spielgeräten erhebliche Abnutzungen und Sicherheitsmängel festgestellt. Daher werden diese jetzt komplett ausgetauscht. Eine Seilfähre wird durch ein neues Modell ersetzt, das dann nur noch an einem Halteseil geführt wird. So können Kinder das Spielgerät alleine leichter benutzen, heißt es in der Pressemitteilung des Stadtplanungsamts.
Die hölzernen Standpfosten der alten Hängebrücke hielten im Flachwasserbereich nicht so lange wie erwartet. Daher ersetzt die Stadt die Brücke nun durch eine Konstruktion mit Standpfosten aus Stahlrohren in einem neuen Design. Auch lohnt es sich laut Pressemitteilung wegen der starken Mängel nicht, den Kletterturm auf der Insel zu reparieren. Als Ersatz schafft die Stadt einen neuen „Piratenturm“ an, der optisch und thematisch zu dem Piratenschiff passt.
Arbeiten fast abgeschlossen
Der freischaffende Künstler und Spielplatzideengeber Eckart Brandau hat das Spielgelände 1996 zur Landesgartenschau gestaltet. Nun beteiligte er sich noch einmal kreativ. Als Ersatz für das alte und vermorschte Baumstammdickicht am Rande des Spielstrandes hat er eine Kletterpyramide aus Robinienholz geliefert. Die Pyramide vereinigt mehrere Spielfunktionen in sich und wertet nach Ansicht der Stadt diesen Bereich künftig auf. Die umfangreichen Arbeiten sollen voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen sein und kosten rund 60.000 Euro.















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