Kalt genug war es in den vergangenen Tagen zumindest morgens, um schon mal kurz an Dezember zu denken. Bernhard Frank vom Sachgebiet Grünplanung und Landespflege der Stadt Amberg beschäftigt sich aus anderen Gründen schon jetzt intensiv mit der Weihnachtszeit: Er ist auf der Suche nach den Weihnachtsbäumen für den Marktplatz und Malteserplatz. Um genug Zeit zu haben, geeignete Exemplare auszusuchen, muss der Experte jetzt schon die Augen offen halten.
"Die Nadelbäume sollten möglichst einen durchgehenden Stamm mit ausgeprägter Spitze haben, arttypisch und möglichst dicht verzweigt sein", so beschreibt Thomas Graml von der Pressestelle der Stadt, wie der perfekte Amberger Weihnachtsbaum aussehen sollte. Bevorzugt würden "klassische Weihnachtsbäume" wie Fichten (Gemeine Fichte, Blaufichte, Serbische Fichte), Douglasien und Tannen (Colorado-Tanne, Nordmann-Tanne). Eine Besonderheit gibt es diesmal. "Der Baum für den Marktplatz muss in diesem Jahr etwas kleiner ausfallen, da die Durchfahrtsbreite der Bahnhofstraße im Bereich der Baustelle beim ehemaligen Forum eingeschränkt ist", erklärt Thomas Graml von der Pressestelle der Stadt. Daher sollte die Kronenbreite diesmal fünf Meter nicht überschreiten. Die Bäume sollten eine Höhe von 14 bis 16 Meter haben.
"Es können nicht nur Bäume aus dem Amberger Stadtgebiet, sondern auch aus den benachbarten Gemeinden gemeldet werden", merkt Graml an. Die Entfernung nach Amberg sollte aber nicht mehr als 15 Kilometer betragen. Außerdem müsse eine ausreichend breite, mit Lastwagen und Kran befahrbare Zufahrt zum Grundstück vorhanden sein. Wer einen entsprechenden Baum abgeben möchte, kann sich beim Sachgebiet Grünplanung und Landespflege (bernhard.frank[at]amberg[dot]de oder 09621/101476) melden. Für eine erste Beurteilung, ob das Exemplar in Frage kommt, sollte der Bewerbung laut Graml "ein aussagekräftiges Foto des Baums beigefügt werden".















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