Amberg
23.12.2020 - 18:33 Uhr

Stadtpfarrer Helm schickt Senioren der Pfarrei Hoffnungslichter zu Weihnachten

Einen Gruß zum Weihnachtsfest in Form eines Briefs und eines Weihnachtslichts von Stadtpfarrer Helm verteilte ein freiwilliges Helferteam von St. Martin.

„Ich möchte mit meinem Weihnachtsgruß in Form eines Weihnachtslichts den Senioren unserer Pfarrei Mut und Hoffnung in dieser Ausnahmesituation für die bevorstehenden Festtage zusprechen. Die ältere Generation soll wissen, dass ich als Pfarrer und Seelsorger an sie denke und wir als Pfarrgemeinde ihnen verbunden sind“, betont Staddtpfarrer Thomas Helm. Bild: ads
„Ich möchte mit meinem Weihnachtsgruß in Form eines Weihnachtslichts den Senioren unserer Pfarrei Mut und Hoffnung in dieser Ausnahmesituation für die bevorstehenden Festtage zusprechen. Die ältere Generation soll wissen, dass ich als Pfarrer und Seelsorger an sie denke und wir als Pfarrgemeinde ihnen verbunden sind“, betont Staddtpfarrer Thomas Helm.

„Kontakte reduzieren und möglichst wenige Menschen treffen, lautet das Gebot der Stunde zur Bekämpfung der Pandemie“, macht Stadtpfarrer Thomas Helm in seinem Schreiben an die Senioren der Pfarrfamilie bewusst. Er weiß, dass die Befolgung dieser Anweisung seitens der Regierung richtig und gut sei, doch dass dies gerade auf das bevorstehende Weihnachtsfest – das Fest der Liebe, des Friedens und der Freude – sehr schwerfalle. Sei doch an Weihnachten das Feiern und Zusammenkommen in den Familien, mit Verwandten und Freunden neben der Mitfeier der Christmette für die meisten sehr wichtig.

Helm ließ wissen, dass er sich aufgrund der großen Resonanz auf seine Ostergrüße an die Senioren der Pfarrei im Frühjahr der Corona-bedingten Ausnahmesituation erneut entschlossen habe, auch zu Weihnachten einen Brief an die älteren Mitglieder der Pfarrfamilie zu schreiben. „Ich möchte mit dem Weihnachtsgruß den Senioren Mut und Hoffnung in dieser Ausnahmesituation gerade für die bevorstehenden Festtage zusprechen. Die ältere Generation soll wissen, dass ich als Pfarrer und Seelsorger an sie denke und wir als Pfarrgemeinde ihnen verbunden sind“, betont der Geistliche.

Er bemerkt, dass man nicht wissen könne, wie sich die Pandemie entwickle und welche gesetzlichen Regelungen dann gelten würden. Eines steht laut Stadtpfarrer Helm allerdings fest: „Weihnachten wird heuer anders sein als gewohnt.“

In Anlehnung an die Weihnachtsbotschaft mit der Kernaussage aus dem Prolog des Johannesevangeliums „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“ äußerte der Geistliche seinen Wunsch: „Mag die Dunkelheit in der Welt und vielleicht auch im eigenen Leben groß sein, mögen Angst und Mutlosigkeit sich bei uns breitmachen, aber dieses Licht leuchtet in die Dunkelheit hinein und es ist stark. Christus ist Mensch geworden, um unser Leben zu teilen und Gottes Liebe zu uns zu bezeugen. Er ist uns alle Zeit nahe und auch in dunklen Stunden leuchtet sein Licht auf.“ Die Kerze als kleines Weihnachtsgeschenk soll laut Stadtpfarrer an das Licht der Hoffnung erinnern, das in der Geburt Christi aufgestrahlt sei.

Er betonte, dass die Senioren kein schlechtes Gewissen haben müssten, wenn sie keinen der begrenzten Plätze für eine Christmette oder einen Weihnachtsgottesdienst in der Basilika bekommen hätten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage seien, die Mette oder eine Messe zu besuchen. Er verwies auf die Livestream-Übertragungen der Pfarrei, aber auch die Übertragungen von Metten und Gottesdiensten zu Weihnachten im Radio und Fernsehen, die es Senioren ermöglichten, sich Christmette und Festgottesdienst nach Hause zu holen.

 
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