Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München die Auswirkungen des Klimawandels auf Streuobstwiesen in Bayern untersucht. In fünf exemplarischen Regionen wurden spezifische Anpassungsstrategien entwickelt, um den Streuobstanbau widerstandsfähiger zu machen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Studie zeigt, dass Hitzewellen, Trockenheit und Spätfrostschäden die Streuobstwiesen bedrohen, aber durch gezielte Maßnahmen wie Standortwahl und Pflege abgemildert werden können.
Das Forschungsprojekt „StreuWiKlim“ hebt hervor, dass Streuobstbesitzer durch Maßnahmen wie die Anlage von Hecken und die Auswahl vielfältiger Obstsorten den Klimawandel abmildern können. Neue Pflanzverfahren und Wurzelunterlagen verbessern die Überlebensbedingungen der Bäume. Die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau sowie der Pomologen-Verein forschen an weiteren Lösungen.
Interessierte können sich an die Kreisfachberater oder Streuobstberater in ihrem Landkreis wenden. Ansprechpartner im Landratsamt Amberg-Sulzbach sind Michaela Kopp, Markus Fuchs und Simon Panten. Weitere Informationen sind auf der Projektwebsite https://streuwiklim.squarespace.com verfügbar.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.