07.06.2021 - 12:00 Uhr
AmbergOberpfalz

Verabschiedung der Amberger Klinikseelsorgerin Barbara Bock

Nach über 13 Jahren Dienst wurde die Pastoralreferentin Barbara Bock in den Ruhestand verabschiedet. Bock war Seelsorgerin im Amberger Klinikum und hat in dieser langen Zeit vielen Patienten Trost gespendet und Aufmerksamkeit geschenkt.

Bei der Verabschiedung (von links): Kaufmännischer Direktor Hubert Graf, Pastoralreferentin Barbara Bock, Pfarrer Christoph Seidl, Pflegedirektorin Kerstin Wittmann und Diakon Peter Bublitz.
von Externer BeitragProfil

Nach über 13 Jahren Dienst im Amberger Klinikum ging Pastoralreferentin Barbara Bock in den Ruhestand. Dies geschah im Rahmen eines Gottesdienstes, den der bischöfliche Beauftragte für Krankenhausseelsorge, Pfarrer Christoph Seidl, zusammen mit dem Leiter der Klinikseelsorge am Klinikum Amberg, Diakon Peter Bublitz, zelebrierte. In seiner Predigt, die er auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bezog, sagte Seidl, Barbara Bock habe sich in ihrer Tätigkeit als Seelsorgerin im Klinikum oft Zeit genommen wie der Samariter im Gleichnis und durch ihr Zuhören und Begleiten gleichsam Öl und Wein in die seelischen Wunden der Patienten gegossen. Seidl dankte Bock aber nicht nur für ihre Arbeit im Klinikum, sondern auch für ihren Weg im Kirchendienst, der nach dem Studium in an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München an einer Taubstummenschule begann, sie dann zur Auslandsseelsorge nach Istanbul brachte und schließlich als Gemeindeseelsorgerin nach Marktredwitz. Nach der Predigt segnete er Barbara Bock und entließ sie damit aus dem kirchlichen Dienst. Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Kaufmännischer Direktor Hubert Graf, der zusammen mit Pflegedirektorin Kerstin Wittmann die Klinikleitung vertrat, für das Wirken von Barbara Bock. Er erinnerte in seinen Worten, dass Bock sich vor allem um die Palliativstation und um die um die palliativ betreuten Patienten im Haus kümmerte. Der Schwerunkt ihrer Stationen war der E- und F-Bau sowie die Kinderstation und die Kinderintensiv-Abteilung. Sie war auch Ansprechpartnerin für das ambulante Palliativ-Kinderteam. Ihr oblag auch die Organisation der Trauergottesdienste für die Verstorbenen des Klinikums und der Palliativstation. Das waren pro Jahr bis zu elf Gottesdienste. Für die evangelischen Seelsorger sagte Pfarrer Stefan Fischer ein Dankeschön und sprach davon, wie Bock die Arbeit der evangelischen Seelsorger immer unterstützt habe. Diakon Peter Bublitz bedankte sich bei seiner Kollegin für die gute und effektive Zusammenarbeit und auch für die Kreativität gerade jetzt in der Pandemiezeit neue Formate der Seelsorge zu ersinnen und umzusetzen. Er verglich Barbara Bock mit der Ikone aus der Klinikkapelle auf der Christus den Abt Menas den Arm um die Schulter legt und sagte: „ Für viele hier im Klinikum warst du der sichtbare, spürbare und hörbare Christus." Barbara Bock bedankte sich zum Abschluss des Gottesdienstes für die lobenden Worte und die Geschenke. Sie dankte der Klinikleitung und ihren Kollegen in der Seelsorge für die gute Zusammenarbeit und bei ihrem Ehemann Klaus, für die jahrelange Begleitung ihrer seelsorgerischen Tätigkeit.

Abschied vom Klinikum Amberg

Amberg

 

 

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