Knab findet, dass sich bei dieser Gelegenheit auch andere Dinge praxisnah ansprechen lassen: Energiesparen zum Beispiel. Oder Mülltrennung. Das Projekt "Über den Tellerrand" wurde 2013 in Berlin gegründet und trägt laut Pressemitteilung der Malteser seitdem dazu bei, dass die Integration in die Gesellschaft und soziale Teilhabe von Menschen mit Fluchterfahrung gelingt.
"Wir schaffen Räume, die Begegnung und Austausch auf Augenhöhe ermöglichen und Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung fördern." Es würden beidseitig Vorurteile abgebaut, Offenheit und Respekt gefördert sowie Sprachkenntnisse und kulturelles Wissen weitergegeben. Zum Kochtreff in Amberg waren mehr als 40 Teilnehmer gekommen. Zwei Damen aus dem Irak zeigten, wie die weithin bekannte Süßspeise Baklava zubereitet wird - vielen war das bisher immer zu aufwändig. Eine junge Frau aus Syrien, die noch nicht so lange hier ist, bereitete gemeinsam mit einer schon länger in Deutschland lebenden Seniorin original syrisches Tabouleh zu. Knab freute sich, dass der Kochtreff auch generationenübergreifend ist. Drittes Gericht, das zubereitet wurde, war das irakische Reisgericht Bryani.
Damit es auch für die ausländischen Teilnehmer, vor allem die jungen Männer, etwas zu lernen gibt, werde auch immer ein leicht zuzubereitendes und schnelles Gericht angeboten. In diesem Fall war es ein Blätterteig-Strudel mit Schafkäse- und Spinatfüllung. Der nächste Kochtreff ist am Dienstag, 2. Oktober. Wer teilnehmen möchte, kann sich bei Astrid Knab melden: 0 96 21/43 33 55, 0160/91 75 73 52 oder astrid.knab[at]malteser[dot]org.



















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