Ambergs Archivar Johannes Laschinger führte die Besucher durch das Gebäude im Gebäude. Der historische Stodl bildet nämlich die äußere Hülle, während im Inneren ein würfelartiges Betongebäude ist. Ein Neubau im Altbau sozusagen. Im Magazin zeigte er ein Amberger Rechnungsbuch aus dem Jahr 1683. Dort sind alle Einnahmen und Ausgaben der Stadt verzeichnet. Mit Interesse bestaunten die Politiker das historische Pergament.
Aures ist als Architektin und studierte Denkmalpflegerin von der baulichen Umsetzung des Stadtarchivs begeistert. "Da lacht mein Herz", sagte die SPD-Politikerin, die in ihrer Kindheit oft in Amberg zu Besuch war. Das Stadtarchiv, bei dem sowohl der Denkmalschutz als auch die Funktionalität in perfektem Einklang seien, könne als Beispiel für andere Kommunen dienen. "Ich werde das im Landtag ansprechen und nach außen tragen", sagte Aures. Vor allem sei ein Stadtarchiv für die nachfolgenden Generationen wichtig. Deswegen kommen regelmäßig Kinder und Jugendliche zur Besichtigung in den ehemaligen Schießl-Stadl. Bürgermeisterin Brigitte Netta betonte bei dieser Gelegenheit, wie stolz Amberg sei, eine solche "Perle im Herzen der Altstadt" zu haben.













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