07.09.2018 - 16:17 Uhr
AmbergOberpfalz

Wahre Perle der Altstadt

Bei ihrem Besuch in Amberg interessiert sich Inge Aures, die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, besonders für das im vergangenen Jahr renovierte Stadtarchiv. Kein Wunder: Die 62-Jährige ist eine studierte Denkmalpflegerin.

Archivar Johannes Laschinger zeigt den Besuchern ein Amberger Rechnungsbuch aus dem Jahr 1683. Von links: Brigitte Netta (3. Bürgermeisterin), Richard Gaßner (Bezirksrat), Reinhold Strobl (Mitglied des Landtags), Inge Aures (Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags) und Uwe Bergmann (Landtagskandidat der SPD) staunen.
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

Ambergs Archivar Johannes Laschinger führte die Besucher durch das Gebäude im Gebäude. Der historische Stodl bildet nämlich die äußere Hülle, während im Inneren ein würfelartiges Betongebäude ist. Ein Neubau im Altbau sozusagen. Im Magazin zeigte er ein Amberger Rechnungsbuch aus dem Jahr 1683. Dort sind alle Einnahmen und Ausgaben der Stadt verzeichnet. Mit Interesse bestaunten die Politiker das historische Pergament.

Aures ist als Architektin und studierte Denkmalpflegerin von der baulichen Umsetzung des Stadtarchivs begeistert. "Da lacht mein Herz", sagte die SPD-Politikerin, die in ihrer Kindheit oft in Amberg zu Besuch war. Das Stadtarchiv, bei dem sowohl der Denkmalschutz als auch die Funktionalität in perfektem Einklang seien, könne als Beispiel für andere Kommunen dienen. "Ich werde das im Landtag ansprechen und nach außen tragen", sagte Aures. Vor allem sei ein Stadtarchiv für die nachfolgenden Generationen wichtig. Deswegen kommen regelmäßig Kinder und Jugendliche zur Besichtigung in den ehemaligen Schießl-Stadl. Bürgermeisterin Brigitte Netta betonte bei dieser Gelegenheit, wie stolz Amberg sei, eine solche "Perle im Herzen der Altstadt" zu haben.

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